25. Mai 2013
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Archiv für Oktober 2008

Hausbesitzer müssen Fluchtwege freihalten

Freitag, 31. Oktober 2008

Fluchtwege sind jederzeit freizuhalten - und das gilt auch für Besitzer von Einfamilienhäusern, die von keinen Fremden bewohnt werden. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg sind die Bewohner des Hauses dazu verpflichtet, die eigenen Fluchtwege zu jeder Zeit begehbar zu machen.

In dem konkreten Fall ging es um eine Familie aus dem Landkreis Olpe, welche durch sperriges Altpapier und einer riesigen Menge von Sperrmüll den Fluchtweg auf dem eigenen Grundstück versperrt hatte. Bereits das Betreten des Hauses bereitete der Polizei große Schwierigkeiten, da sich schon im Hauseingang Kartons, Zeitungen und ähnliches stapelten. Über das gesamte Haus verteilt ließen die etlichen Stapel nur noch enge Lücken zur Bewegung. Als sämtliche Aufforderungen zum Aufräumen nichts bewirkten, ordnete die zuständige Behörde der Gemeinde die Räumung des Sperrguts an - auf Kosten der Eigentümer.

Das Verwaltungsgericht bestätigte nun die Rechtmäßigkeit der Anordnung. Sie sah in dem Vorfall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, der das Amt entgegen getreten sei. Das im Haus gelagerte Papier und Holz hätten die Bekämpfung eines möglichen Brandes stark erschwert. Der eingeschränkte Zugang zum Treppenhaus und den Räumen hätte ein wirkungsvolles Eingreifen der Feuerwehr unmöglich gemacht, so die Argumentation.

Quelle: marlaktuell.de

Energiebilanz wird bei Hauskauf immer wichtiger

Montag, 27. Oktober 2008

Nicht nur die Autobauer merken es, auch die Immobilienbesitzer spüren, dass immer mehr Kunden bei ihrem Kauf Wert auf die Energiebilanz des Produkts achten. Und das gilt für Wohnungen und Häuser mittlerweile genauso wie für Autos.

Nach einer Umfrage des Onlinedienstes ImmobilienScout24 müssen all jene Vermieter mit Wertverlusten rechnen, die keine energiesparenden Maßnahmen ergreifen. Über 50 Prozent der 900 befragten Makler bestätigten, dass Energiebedarf bereits heute eine zentrale Rolle beim Haus- bzw. Wohnungskauf spielt. Kann ein Gebäude nur mäßige Energiewerte aufweisen, versuchen potentielle Mieter oder Käufer oft, Senkungen bei Preis oder Miete herauszuhandeln. Und in den meisten Fällen ist das Feilschen auch von Erfolg gekrönt. Knapp ein Viertel aller Befragten gaben an, unter diesen Umständen Preisreduktionen zuzulassen. Mit dem Energiepass, der ab dem 1. Januar 2009 für alle Wohnhäuser vorgelegt werden muss, wenn das Objekt vermietet oder verkauft werden soll, dürfte sich dieser Trend noch fortsetzen, sind sich Experten einig. Zumeist verringert sich der Kauf- bzw. Mietpreis um zehn bis 20 Prozent, ergab die Befragung.

Umgekehrt werben Immobilienbesitzer, deren Energieausweis vorteilhafte Daten liefert, verstärkt mit der positiven Energiebilanz ihres Objekts. Damit dürfte der erwünschte Effekt des Energiepasses bereits heute zu einem gewissen Ausmaß verwirklicht sein.

Fertigbau mit Aktionstag 2009

Montag, 27. Oktober 2008

Alle Häuslebauer, besonders die, die es noch werden wollen, sollten sich den 17. Mai 2009 im Kalender markieren. Beim “Tag des deutschen Fertigbaus” stellen führende Fertigbauanbieter ihre Bauweise vor und informieren umfassend über Möglichkeiten beim Hausbau.

Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), der den Tag initiiert hat und mitorganisiert, soll es eine “Leistungsschau der modernen Fertigbauweise” werden. Für interessierte Kunden gibt es Produktionsbesichtigungen, Hausbau in Aktion, professionelle Beratung und vieles mehr. Gerade auf dem Gebiet der Energiesparhäuser hat sich in letzter Zeit sehr viel getan und ein Überblick über die Neuheiten lohnt sich.

Auf den Aktionstag freuen darf sich auch die “Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau”. Sie feiert an diesem Tag ihr 20-jähriges Jubiläum und steht daher im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung. Die Gemeinschaft steht für besonders hohe Standards in den Bereichen Bauqualität und Bausicherheit.

Gütesiegel für nachhaltiges Bauen kommt

Sonntag, 26. Oktober 2008

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat mit einer ersten Testphase den Beginn des “Deutschen Gütesiegels Nachhaltiges Bauen” eingeleitet. Das Zertifizierungssystem soll erstmals Anfang 2009 von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee verliehen werden.

Die DGNB und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung haben in enger Kooperation das Gütesiegel entwickelt. Zunächst sollen Neubauten im Bereich Büro- und Verwaltungsgebäude mit dem Siegel versehen werden. Zu einem späteren folgen weitere Bereiche, wie etwa Industriebauten, Wohngebäude, Bildungseinrichtungen und vieles mehr. Außerdem sollen dann nicht nur Neubauten einbezogen werden. Vertreter der Bau- und Immobilienbranche sind für das Gütesiegel verantwortlich. Kriterien für die Vergabe sind Architektur, Technik, Finanzmanagement, sowie Beachtung politischer und rechtlicher Richtlininen.

Die DGNB sieht in der starken Nachfrage den Trend zu nachhaltigem Bauen belegt. Das Gütesiegel kann man freiwillig erlangen, ist also keine Verpflichtung. Es soll einen Beitrag zur Erhaltung des Wertes und zur Berechnung der Indstandhaltungskosten leisten. Durch die Zertifizierung sollen bereits während der Planungsphase langfristige Aspekte der Finanzierung eine Rolle spielen. Die Amortisation von Mehrkosten für nachhaltiges Bauen wird dadurch transparenter gemacht.

Quelle: baulinks.de

Vor dem Bauen Rechnen nicht vergessen

Sonntag, 26. Oktober 2008

Man sollte einen haben, doch vor allem - und das dürfte wesentlich schwieriger sein - man sollte ihn auch einhalten: Den Finanzplan beim Hausbau. Denn horrende Nachzahlungen können die Familienkasse schnell ins Minus rutschen lassen.

Aus diesem Grund empfiehlt sich eine realistische und präzise Ermittlung aller Kosten. Im Zweifelsfall gilt: Lieber mehr als weniger kalkulieren - denn in der Regel werden Produkte teurer anstatt sich zu verbilligen.

Viele Banken bieten dafür hilfreiche Checklisten an, um auch Kosten zu berücksichtigen, an die man im ersten Moment gar nicht denkt. Die Außengestaltung des Grundstücks etwa oder Steuern, Provisionen und Gebühren. Gerade bei Altbau-Sanierungen empfiehlt es sich, ein ordentliches Finanzpolster einzuplanen, da hier die Kosten häufig noch schwerer abzuschätzen sind.

Als wichtige Grundlage gilt auch die Faustformel, wonach man vor Baubeginn über mindestens ein Drittel aller veranschlagten Kosten verfügen sollte. Freilich wird diese ungeschriebene Regel viel zu oft missachtet. Um dem Rat zu folgen muss bereits früh mit dem Sparen begonnen werden.

Um böse Überraschungen beim Haushaltsbudget zu vermeiden, sollte die Tilgung der Raten sofort mit einkalkuliert werden. So lässt sich das Risiko des Bauens viel besser durchschauen und realistisch einschätzen.


Hausbau im Alter liegt im Trend

Sonntag, 26. Oktober 2008

Es gibt immer ein zweites Mal. Zumindest immer häufiger. Denn: ein nicht unbeachtlicher Teil an Menschen über 50 entschließen sich nach dem Auszug ihrer Kinder, noch einmal zu bauen. Zu Nutze machen sie sich ihre langjährigen Erfahrungen und die Tatsache, dass sie bei der Bauplanung viel Zeit haben. Am Ende gehen die Häuslebauer damit mit ganz konkreten Vorstellungen zum Architekten. Und die sind nicht selten das genaue Gegenteil von den Wünschen, die beim ersten Hausbau wichtig waren.

Stehen beim ersten Bau oftmals die Bedürfnisse der Kinder an ersten Stelle, spielen Faktoren wie Spielplätze in der Umgebung, Erreichbarkeit von Schulen und Kindergärten später keine Rolle mehr. Anstatt dessen wird Wert darauf gelegt, dass Geschäfte und Ärzte in unmittelbarer Nähe sind und die Verkehrsanbindung einigermaßen komfortabel.

Große Gärten können ein toller Ort zum Toben und Spielen sein, doch im Alter wirken sie oft als Belastung. Aufwändige Instandhaltung und Pflege sind sehr mühsam und später kaum noch zu bewältigen. Daher stehen bei der “Generation 50plus” kleinere Grundstücke mit ebenen Grasflächen im Trend. Einfache Handhabung und Pflege ist auch bei der Gesamtarchitektur ein Faktor; auf Erker und Gauben wird daher beim Zweitbau eher verzichtet.

Hobbyräume und ähnliches können nun besser in die Pläne eingearbeitet werden, da die finanziellen Möglichkeiten im Alter häufig etwas mehr Luxus zulassen. Das führt auch dazu, dass das zweite Haus nicht unbedingt kleiner ausfällt als das erste. Obwohl die Hausherren vermeiden sollten, von Anfang an eine “Rheumaatmosphäre” zu schaffen, müssen Möglichkeiten des altergerechten Umbaus dennoch berücksichtigt werden. Breite Treppen sind daher die Devise - dort kann notfalls auch einfach ein Treppenlift angebracht werden. Schließlich raten Experten: Das Erdgeschoss sollte so gestaltet sein, dass es sich dort komplett leben lässt, d.h. auch Bad und Dusche sollten dort untergebracht werden. Weitere Tipps und Dienstleister zum Thema “barrierefreies Bauen” erhalten Sie auf unserer Homepage “Bauen-einrichten.de.

Quelle: www.morgenpost.de

Beim Hausbau: Eigenleistung nicht überschätzen

Sonntag, 26. Oktober 2008

Es versteht sich ja eigentlich von selbst: Wer beim Hausbau selbst Hand anlegt, kann sehr viel Geld sparen. Dennoch ist Achtung geboten: Bei der Bauplanung sollte die Eigenleistung realistisch eingeschätzt werden.

Einer Berechnung des Verbandes privater Bauherren zufolge können Häuslebauer beim Bau eines 275.000 Euro teuren Reihenhauses (140 Quadratmeter) bis zu 25.000 Euro sparen, wenn sie selbst mit anpacken. Auf der anderen Seite stehen aber knapp 850 Stunden an Eigenleistung, informiert der Verband.

Ob das neben einem Vollzeitjob tatsächlich zu schaffen ist, bleibt mehr als fraglich. Allein für den Bereich Malern und Tapezieren sind bis zu 190 Arbeitsstunden veranschlagt.

Aus diesem Grund sollte man bereits während der Planungen mit einem Sachverständigen klären, welche Eigenleistungen tatsächlich möglich sind. Dazu ist auch eine präzise Abstimmung mit dem Gesamtbauplan nötig.

Quelle: www.test.de