Vor dem Bauen Rechnen nicht vergessen
Man sollte einen haben, doch vor allem - und das dürfte wesentlich schwieriger sein - man sollte ihn auch einhalten: Den Finanzplan beim Hausbau. Denn horrende Nachzahlungen können die Familienkasse schnell ins Minus rutschen lassen.
Aus diesem Grund empfiehlt sich eine realistische und präzise Ermittlung aller Kosten. Im Zweifelsfall gilt: Lieber mehr als weniger kalkulieren - denn in der Regel werden Produkte teurer anstatt sich zu verbilligen.
Viele Banken bieten dafür hilfreiche Checklisten an, um auch Kosten zu berücksichtigen, an die man im ersten Moment gar nicht denkt. Die Außengestaltung des Grundstücks etwa oder Steuern, Provisionen und Gebühren. Gerade bei Altbau-Sanierungen empfiehlt es sich, ein ordentliches Finanzpolster einzuplanen, da hier die Kosten häufig noch schwerer abzuschätzen sind.
Als wichtige Grundlage gilt auch die Faustformel, wonach man vor Baubeginn über mindestens ein Drittel aller veranschlagten Kosten verfügen sollte. Freilich wird diese ungeschriebene Regel viel zu oft missachtet. Um dem Rat zu folgen muss bereits früh mit dem Sparen begonnen werden.
Um böse Überraschungen beim Haushaltsbudget zu vermeiden, sollte die Tilgung der Raten sofort mit einkalkuliert werden. So lässt sich das Risiko des Bauens viel besser durchschauen und realistisch einschätzen.
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