18. Mai 2013
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Archiv für Dezember 2008

Bauherren-Schutzbund steht mit Rat und Tat zur Seite

Montag, 15. Dezember 2008

Immer wieder hören Häuslebauer den Rat, sich vorab ausreichend zu informieren. Argumente haben die Warner und Bedenkenträger genügend: Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Bauherren sich mit Betrug und nicht erbrachten Leistungen herumschlagen müssen. Aber wo kann man sich eigentlich kompetente Ratschläge einholen? Woher bekommt man die wertvollen Tipps und Hinweise für den Hausbau?

Wie so oft ist auch bei diesem Thema das Internet eine hilfreiche erste Quelle für Informationen rund ums Thema Bauen. Bei vielen Herstellern kann man sich ausführlich über Produkte und Preise informieren und Ideen und Anregungen einholen. Manche Bauherren dokumentieren ihre Erfahrungen und Erlebnisse und schreiben über das “Unternehmen Hausbau” sogar ein Web-Tagebuch (vgl. http://www.bauen-einrichten.de/blog/2008/11/buchtipp-ein-ratgeber-fur-hauslebauer/). Ein Blick ins Netz kann auch einen ersten Überblick über Fachliteratur und Lektüre geben.

Eine besondere Quelle stellt die gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation “Bauherren-Schutzbund e.V.” dar, die auch im Internet unter www.bsb-ev.de zu finden ist. Als Vertreter von privaten Bauherren, Wohneigentümern und Immobilienkäufern setzt sie sich nicht nur für die Verbraucherschutzrechte ein, sondern bietet auf seiner Homepage auch viele nützliche Downloads wie etwa Ratgeber, Informationen zu neuen Bauvorschriften und vieles mehr an. Als Mitglied kann man auf die Expertise und den Beratungsservice des Vereins zugreifen. Im Forum werden Fragen rund ums Thema Hausbau diskutiert.

Aufgepasst: Das ändert sich für Hausbauer im Jahr 2009

Freitag, 05. Dezember 2008

Beim Hausbau ist Achtung geboten: Ab dem Jahr 2009 gelten beim Neubau, Umbau oder Verkauf einige neue Bestimmungen. Die meisten bautechnischen Auflagen betreffen den Klimaschutz und ressourcenschonendes Bauen.

Häuslebauer sollten sich im Laufe des neuen Jahres auf weitere Änderungen einstellen, die im Moment noch im Prozess der Ausarbeitung und Verabschiedung stecken. Ganz oben auf der Liste: Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die noch einmal verschärft werden soll. “Energie ist ein knappes Gut”, betont man im Bauministerium.

Die Verordnung ist bereits seit sechs Jahren ein zentraler Aspekt des Baurechts in Deutschland. Sie gibt Mindestanfoderungen für Neubauten, Umbauten und Modernisierungen von Häusern vor. Nach den Plänen des Bauministeriums sollen die Anforderungen sowohl an die Wärmedämmung wie auch an den Primärenergiebedarf um bis zu 30 Prozent erhöht werden. Nachtstromspeicherheizungen mit einem Alter von mehr als 30 Jahren müssen nach und nach abgestellt werden. Damit die Änderungen tatsächlich in Kraft gesetzt werden, muss der Bundesrat jedoch noch zustimmen.

Schon heute schreibt die EnEV einen Gebäudeausweis für Hausbesitzer vor, deren Gebäude vor 1965 errichtet wurden. Der “Energiepass” ist potenziellen Miet- oder Kaufinteressenten vorzulegen. Ab dem 1. Januar 2009 gilt dies für alle Eigentümer von Wohngebäuden.
Eine weitere Neuerung besteht in der Pflicht für Neubauten, einen bestimmten Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, z.B. mit Biomasseheizungen, Wärmepumpen oder Solarwärmeanlagen.