18. Mai 2012
  www.bauen-einrichten.de  
  Startseite | Private Bauausschreibungen | Gewinnspiele | Messen | Firmensuche | b&e.tv | News | Blog  
 

Archiv für Februar 2009

Energie sparen: So schonen Sie Ihre Wärmepumpe!

Samstag, 21. Februar 2009

Eine Wärmepume erhöht zunächst die Baukosten. Damit sich die Investition auf lange Sicht amortisiert, gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten.

Zunächst sollte der Einbau einer Pumpe ein fester Bestandteil der Bauplanung sein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Hausbauer das Optimum aus der Anlage herausholen können. Der Blog bauen-einrichten.de listet hier weitere wertvolle Hinweise auf:

Die Erdsonden benötigen ausreichend Fläche, um effektiv arbeiten zu können. Bei der Planung muss daher auf eine ausreichende Tiefenbohrung geachtet werden. Doch damit nicht genug: Bauherren sollten immer auch überwachen, ob die vorgesehenen Bohrungen mit der benötigten Bohrtiefe auch tatsächlich vorgenommen wurden. Funktioniert der Primärkreislaufnicht gut genug, benötigt man einen zusätzlichen Elektro-Heizstab, dessen Betrieb schnell ins Geld gehen kann.

Neben der Bodentiefe ist auch bei der Auswahl des Bodenbelags Achtung geboten. Besonders wärmespeichernde Materialien sind Marmor, Granit oder Fliesen. Hierbei funktioniert die Wärmeübertragung einer Fußbodenheizung über den Estrich hin zum Boden am besten. Abzuraten ist dagegen von Laminat oder Parkett, besonders, wenn er “schwimmend verlegt” wurde. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Dämmung zwischen Estrich und Bodenbelag gelegt wird, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. Wer sich dennoch für einen Holzboden entscheidet, sollte bei der Verlegungsmethode zumindest darauf achten, dass wenig oder kein dämmendes Material verwendet wird. Teppichböden wiederum dienen als eine Alternative.

Wird statt den gewöhnlichen Heizkörpern eine Fußbodenheizung eingesetzt, kann dies die Energiekosten ebenfalls senken. Da die Vorlauftemperatur hier mit 30 Grad Celsius um 25-30 Grad niedriger ausfällt als bei normalen Heizkörpern, wird die Wärmepumpe geschont; der Stromverbrauch reduziert sich.

Wer an energiesparendem Bauen interessiert ist, muss schließlich auch bei der Dämmung des Hauses auf Qualität achten. Mithilfe der sogenannten u-Werte lässt sich feststellen, wie gut Decken, Fenster, Dächer und Wände isoliert sind und wo Verbesserungs- und damit Einsparungspotenzial vorliegt. Investieren Hausbesitzer in die Dämmung ihres Hauses, können sie auf günstige Kredite und Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hoffen.

Baukosten: Wie setzen sie sich zusammen?

Sonntag, 15. Februar 2009

Vor dem Hausbau sollte immer erst ein fundiertes Finanzierungskonzept stehen. Doch viele Bauherren tun sich mit der Baufinanzierung schwer. Unterschiedliche Angaben in verschiedenen Zeitschriften und Büchern tragen zusätzlich zur allgemeinen Verunsicherung bei: Was genau ist eigentlich gemeint, wenn von Baukosten die Rede ist?

Eine einheitliche Definition der Baukosten gibt es nicht. Grundsätzlich ist daher genau darauf zu achten, welche Angaben der Verfasser miteinbezieht. Handelt es sich um die Brutto- oder die Netto-Baukosten? Sind auch Honorare eingerechnet? Wie wird mit Nebenkosten umgegangen?  Entscheidet man sich für einen Fertigbau, so wird im Vertrag gewöhnlich die Gesamtsumme angegeben, in der alle Kosten enthalten sind, also beispielsweise auch die Entsorgungskosten, die Fundamentlegung, etc.

Ein hilfreicher Überblick über die unterschiedliche Verteilung der Baukosten für Einfamilienhäuser könnte darüber hinaus die folgende Grafik bieten: http://immobilientutor.de/anlage/immobilienpreise-spekulation.html.

So finden Sie den perfekten Dämmstoff

Samstag, 07. Februar 2009

Ausgebaute Dachböden können für vielerlei Zwecke genutzt werden: ein neues Arbeitszimmer, Hobby-Ecke oder Partyraum. Ein großes Ärgernis bei den Bauplänen stellt jedoch häufig die mangelhafte Wärmedämmung des Dachs dar. Sie ist in vielen Häusern - vor allem in Altbauten - kaum oder nur in einem Maße vorhanden, die die Nutzung des Dachgeschosses unmöglich macht.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Neubauten mit einer entsprechenden Dachdämmung ausgerüstet sein - doch auch Hausbesitzer von älteren Immobilien sollten eine Dachsanierung nicht scheuen. Bereits mit wenigen Maßnahmen lässt sich für eine bessere Wärmeisolierung sorgen: Glaswolle-Klemmfilze sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Sie werden in Form von Rollen verkauft und können dadurch einfach zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt werden.

Um den idealen Dämmstoff zu finden, lohnt ein Blick in die EnEV: Dort werden Grenzwerte mithilfe des “U-Wertes” festgeschrieben. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Die Empfehlung von Experten: U-Werte von 0,22 W/mK oder darunter. Um Schimmel zu vermeiden, muss darüber hinaus auf das Verhalten des Materials in feuchter Umgebung geachtet werden. Moderne Materialien verfügen über einen Mechanismus, der die Dampfdurchlässigkeit den Wetterverhältnissen anpasst. So sind sie in der Lage, im Winter die Feuchtigkeit fernzuhalten, und im Sommer übermäßige Hitze.

Grundlegend für eine effektive Dachdämmung ist die Dachhaut, welche sich in gutem Zustand befinden muss. Nur dann wird vermieden, dass der Regen den Dämmwert des Materials vermindert.

Das Anbringen des Dämmstoffs kann in verschiedenen Weisen durchgeführt werden. Bei der Aufsparrendämmung wird das Material auf die Sparren montiert, wodurch die Dämmplatten eine ununterbrochene Fläche bilden. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden. Dieser Vorteil ist auch bei der Untersparrendämmung vorhanden. Gegenüber der Zwischensparrendämmung kann sich dadurch eine Steigerung des Wärmedämmungseffekts von bis zu 25% ergeben.

Ein letzter Aspekt sollte schließlich der Schall- sowie Brandschutz darstellen. Soll man den Raum unbehelligt nutzen können, sind beide Punkte wichtige Kriterien bei der Auswahl des Dämmstoffs. Nur so lässt sich auch der Dachboden unbeschwert nutzen - ob fürs Arbeiten oder Feiern.

Fertighaus zu verschenken

Sonntag, 01. Februar 2009

Kuriosum in Leutkirch: Weil ein Unternehmer sein Grundstück für andere Zwecke nutzen will, gleichzeitig aber das darauf stehende Haus nicht abreißen möchte, verschenkt er es kurzerhand. Die einzige Bedingung: Der neue Hausbesitzer muss das in Wuchzenhofen stehende Haus abbauen und dann an einem Platz seiner Wahl wieder aufstellen.

Josef Mösle hängt zu sehr an seinem 33 Jahre alten Haus, als dass er es einfach per Abrissbirne entfernen lassen wollte. Stattdessen würde er es gerne jemandem überlassen, der sich ein Hausbau sonst vielleicht nicht leisten könnte.

Zwar sind auch für den Ab- und anschließenden Wiederaufbau mehrere Tausend Euro nötig, doch mit viel Eigenleistung und Hilfe aus dem Bekanntenkreis seien die Belastungen zu schultern, ist Mösle sich sicher. Natürlich macht es ein auch Abbau erforderlich, sich zunächst bei der Fertigbaufirma die genauen Baupläne einzuholen und auf dem neuen Grundstück ein neues Fundament zu schaffen. Dazu kommen Investitionen für den Transport, Außenputz und Anlage rund um das “neue” Haus.

Wer das neue Haus letztlich bekommt, entscheidet Mösle natürlich selbst. Mehr als zwei Dutzend Anfragen hat er schon.