18. Mai 2012
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Fertighaus zu verschenken

Kuriosum in Leutkirch: Weil ein Unternehmer sein Grundstück für andere Zwecke nutzen will, gleichzeitig aber das darauf stehende Haus nicht abreißen möchte, verschenkt er es kurzerhand. Die einzige Bedingung: Der neue Hausbesitzer muss das in Wuchzenhofen stehende Haus abbauen und dann an einem Platz seiner Wahl wieder aufstellen.

Josef Mösle hängt zu sehr an seinem 33 Jahre alten Haus, als dass er es einfach per Abrissbirne entfernen lassen wollte. Stattdessen würde er es gerne jemandem überlassen, der sich ein Hausbau sonst vielleicht nicht leisten könnte.

Zwar sind auch für den Ab- und anschließenden Wiederaufbau mehrere Tausend Euro nötig, doch mit viel Eigenleistung und Hilfe aus dem Bekanntenkreis seien die Belastungen zu schultern, ist Mösle sich sicher. Natürlich macht es ein auch Abbau erforderlich, sich zunächst bei der Fertigbaufirma die genauen Baupläne einzuholen und auf dem neuen Grundstück ein neues Fundament zu schaffen. Dazu kommen Investitionen für den Transport, Außenputz und Anlage rund um das “neue” Haus.

Wer das neue Haus letztlich bekommt, entscheidet Mösle natürlich selbst. Mehr als zwei Dutzend Anfragen hat er schon.

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