5. Februar 2012
  www.bauen-einrichten.de  
  Startseite | Private Bauausschreibungen | Gewinnspiele | Messen | Firmensuche | b&e.tv | News | Blog  
 

Archiv für März 2009

Besonders wirtschaftlich: Energetische Sanierung bei älteren Gebäuden

Sonntag, 22. März 2009

Gebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, weisen oft eine aus heutiger Sicht mangelhafte Energiebilanz auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sie noch vor der Ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erbaut wurden. Öl und Gas war erschwinglich; die Öl-Krise noch weit entfernt. Bei der Errichtung stand statt der Energieeffizienz deswegen die Kostenreduktion im Vordergrund. Diese wurde mittels eines relativ geringen Materialeinsatzes erreicht, der dazu führte, dass Fenster nur schlecht isoliert, Dächer und Böden kaum gedämmt und die Außenwände dünn gebaut wurden.

Werden diese Gebäude nicht saniert, sind die Betriebskosten des Hauses in Sachen Energie und Strom beträchtlich. Doch wo viel verbraucht wird, ist auch das Einsparpotenzial enorm: Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- und 1960-Jahren ist eine energetische Sanierung besonders lohnenswert.

Da nach einer Nutzungszeit von ca. 50-60 Jahren - wie sie bei diesen Häusern der Fall ist - ohnehin einige Baumaßnahmen anstehen, nutzen viele Bauherren die Gelegenheit, und investieren auch in die Energieeffizienz ihres Gebäudes.

Altbau - was ist das eigentlich?

Sonntag, 22. März 2009

Auch wenn Gebäude immer wieder als “Altbauten” bezeichnet werden, gibt es keine allgemein anerkannte Definition oder einheitliche Kriterien, wonach Häuser als solche kategorisiert werden. Eine Einteilung ist schwierig, da ein gebrauchtes Haus nicht unbedingt ein Altbau sein muss - genauso wenig, wie ein “Gebrauchtwagen” notwendigerweise ein “altes Auto” sein muss.

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die beispielsweise energetische Altbausanierungen fördert, benutzt keine einheitliche Definition. Ihre Richtlinien gehen lediglich nach den Möglichkeiten, die Energiebilanz eines Hauses zu verbessern, nicht jedoch nach dem Alter des Baus.

Zieht man bei der Einteilung eines Gebäudes die Nutzungsdauer zu Rate, so müssten alle Bauteile, die älter als 60 Jahre sind, als Altbauten bezeichnet werden. Zeitlich gesehen fällt dies ungefähr mit der Gründung der Bundesrepublik bzw. der DDR - kurz: der Nachkriegszeit - zusammen. Im Umkehrschluss müsste sich bei allen Gebäuden, die nach 1945 gebaut wurden, also um Neubauten handeln.

Eventuell lässt sich eine Einteilung auch mittels der Zuordnung zu verschiedenen Architekturstilen bewerkstelligen. Als Altbau-typisch gelten Wohngebäude mit typischen Mauerwerkswänden, Holzbalkendecken und Kastenfenstern. Folgt man dieser Erklärung, so spricht man ab den 1950er-Jahren von Neubauten, da die zu dieser Zeit entstandenen Gebäude erstmals mit Betonwänden und -decken verbaut wurden.

So mancher Hausbesitzer hat dagegen seine ganz eigene Definition von “Altbau” parat: Alles, was besonders viel Arbeit und Ärger beim Umbau macht.” Trotzdem wird dieser Aufwand nicht gescheut - Altbauten sind oft billiger als ein kompletter Neubau.

Sparen bei der Grunderwerbssteuer

Sonntag, 15. März 2009

Versteckte Kosten beim Hausbau lauern überall. Ein Beispiel liegt in der wenig bekannten Grunderwerbssteuer, die beim Kauf eines Grundstücks entrichtet werden muss, um die Fläche beim Grundbuchamt umschreiben zu können. Besonders heimtückisch: Die Bundesländer Berlin und Hamburg haben die Steuer bereits merklich erhöht, und es steht zu befürchten, dass andere Bundesländer es ihnen gleich tun werden. Kenntnisse über den einen oder anderen Trick, mit dem man Steuern sparen kann, sind daher ein klarer Vorteil.

Noch bezahlen Immobilienkäufer in den allermeisten Bundesländern 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer; Hamburg und Berlin haben diese nun aber um einen Prozentpunkt angehoben. Oft vernachlässigt oder unbeachtet, stellt die Steuer in der Regel neben der Courtage für den Makler einen der größten Kostenpunkte beim Hauskauf dar. Immobilienverbände kritisieren die Abgabe und erst recht die Erhöhung in den beiden Stadtstaaten.

Steuerbefreiungen gibt es nur wenige: Wer das Grundstück beispielsweise erbt oder der Kaufpreis einen Wert von 2.500 Euro nicht überschreitet, bleibt von der Zahlung verschont. Kauft man die Immobilie von direkten Verwandten, muss ebenfalls keine Steuer entrichtet werden.

Da nicht vorgeschrieben ist, von wem die Grunderwerbssteuer bezahlt werden muss, kann man beim Hauskauf geschickt vorgehen und in den Vertrag aufnehmen, dass beispielsweise der Verkäufer die Zahlung übernimmt oder diese geteilt wird.

Ausschlaggebend für die zu versteuernde Summe ist die sogenannte Bemessungsgrundlage, also der (ungefähre) Wert des Grundstücks und den auf ihm befindlichen Gebäude. Da hier nur die wesentlichen Bestandteile zählen, kann versucht werden, möglichst viel aus der Bemessungsgrundlage herauszurechnen (wie etwa Markisen, Eunbauküchen etc.). Im Kaufvertrag tauchen diese Gegenstände dann nicht auf; für sie wird ein gesonderter Kaufvertrag geschlossen.

Häuslebauer können versuchen, den Grundstückskauf vom eigentlichen Hausbau zu trennen, damit die Steuer nur auf das Grundstück anfällt. Diese Vorgehensweise erfordert jedoch einige Voraussetzungen: Will man einen solchen Fall geltend machen, dürfen der Bauunternehmer und der Grundstücksverkäufer nichts miteinander zu tun haben.

Frühjahrsputz: Sicher ist sicher!

Sonntag, 08. März 2009

Für viele Haushalte gehört er zum festen Bestandteil: der Frühjahrsputz. Sobald sich draußen die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg bahnen und die Natur wieder zum Leben erwacht, will man auch im Haus den Wintermuff beseitigen. Dagegen ist grundsätzlich auch überhaupt nichts einzuwenden. Nicht zu unterschätzen sind jedoch die Unfallrisiken, die etwa beim Fensterputzen entstehen können. Sie lassen sich mit einfachen Mitteln vermeiden.

Fehler Nummer eins beim Fensterputz ist der Verzicht auf eine gesicherte Leiter. Allzu oft werden wacklige Stühle, Kisten oder gar Hocker benutzt, um an die entsprechenden Stellen zu gelangen. Dazu tragen viele keine sicheren Arbeitsschuhe, sondern Flip-Flops oder offene Hausschuhe. Experten raten deshalb: Kleidung und Arbeitsmaterial müssen auf die Tätigkeit abgestimmt sein: Feste Schuhe und am Körper anliegende Kleidung eignen sich am besten, da so die Gefahr, irgendwo hängen zu bleiben, reduziert wird. Auf dem Boden stehende Putzeimer und Utensilien sollten weggeräumt werden, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Auch so verringert sich die Stolpergefahr. Schließlich sollten frisch gewienerte Böden gemieden werden, da auch hier Rutschgefahr besteht.

Ein weiterer Gefahrenort stellt die Treppe dar. Gerade wer voll beladen ist, läuft Gefahr, einen folgenschweren Fall zu erleiden. Daher sollte stets darauf geachtet werden, immer noch die Stufen sehen zu können. Im Zweifelsfall lieber einmal mehr laufen. Bei Treppen in den Keller sollte außerdem für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt werden, damit Stolperfallen erkannt werden.

Sollte doch einmal etwas passieren, ist es wichtig, über seine Versicherungssituation informiert zu sein. Daher sollten Hausbesitzer prüfen, wie sie im Falle eines Haushaltsunfalls abgesichert sind. Allzu schnell kann für die Fortführung des Haushalts eine Haushaltshilfe nötig werden, die ins Geld geht.

Vom Traum zur Wirklichkeit: 10 Schritte bis zum eigenen Haus

Sonntag, 01. März 2009

Ein Hausbau will gut geplant sein. Der Blog bauen-einrichten.de zeigt die wichtigsten Schritte für eine gute Planung:

1) Bedarfsermittlung: Welche Grundstücksgröße wird benötigt? Welche und wie viele Räume muss das Haus haben?

2) Wohnlage finden: Soll das Haus in der Stadt oder in eher ländlichem Gebiet gebaut werden? Welchen Anfahrtsweg zu meiner Arbeitsstelle will ich in Kauf nehmen?

3) Auswahl des Grundstücks: In welcher Umgebung möchte ich leben? In einer Wohngegend mit vielen Familien? Eher in ruhiger Lage mit dem nächsten Nachbarn in weiter Ferne?

4) Aufstellung eines Zeitplans: Wann soll mit dem Hausbau begonnen werden? Welche Meilensteine für die Erreichung wichtiger “Etappenziele” werden gesteckt? Für wann ist der Einzug geplant?

5) Planung der Finanzierung: Welcher Kredit ist dewr richtige für mich? Gibt es besonders günstige Baukredite, die ich in Anspruch nehmen könnte? Wie hoch darf die monatliche Ratenzahlung höchstens sein?

6) Ermittlung der Kosten: Wie hoch sind die Baukosten? Wo liegen mögliche Gefahren für eine Verteuerung? Sind wirklich alle Kosten (auch Grundstücks- und Erschließungskosten, Einrichtung und Außengestaltung) berücksichtigt?

7) Angebotsvergleich: Welche Architekten und Planungsbüros bieten welche Leistungen und Angebote? Wie teuer ist welcher Hersteller? Wer kann meine Wünsche am günstigsten erfüllen?

8 ) Auftragsvergabe: Welches Baukonzept wird gewählt? Soll es ein Fertighaus sein? Wird ein Architekt beauftragt?

9) Regelmäßige Kontrolle der Baustelle: Wie steht es mit der Umsetzung des Bauplans? Wird der Zeitplan eingehalten? Wird ordentlich gearbeitet oder treten Mängel auf?

10) Bauabnahme: Sind Mängel vorhanden bzw. behoben? Wurden alle Leistungen zur Zufriedenheit erfüllt?