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Archiv für September 2009
Freitag, 25. September 2009
Rund 155 000 Wohnungen wurden in Deutschland im vergangenen Jahr neu errichtet – vier Jahre zuvor war die Zahl noch um 100 000 Wohnungen höher! Doch weil der Staat sich immer mehr aus der Wohnungsbauförderung zurückzieht, bleiben wichtige Investitionen, etwa in Mietshäuser, aus. Die Folge: Schon bald droht eine weitere Verschärfung von Wohnungsengpässen, vor allem in Großstädten wie München oder Frankfurt.
Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, haben die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwlt (IG BAU), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) die „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“ gestartet. Sie setzt sich für eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung ein, die neben der Sanierung auch den Abriss und Neubau von Ersatzwohnungen unterstützt. Dazu sei es notwendig, die Abschreibungssätze im Mitwohnungsbau von derzeit zwei auf vier Prozent zu verdoppeln.
Seit der Abschaffung der Eigenheimzulage habe vor allem der Ein- und Zweifamilienhausbau einen drastischen Rückgang erlitten. Die Gründer der Initiative betonten die positiven beschäftigungspolitischen Effekte eines gestärkten Wohnungsbaus und forderten zudem eine steuerliche Förderung von Handwerkerleistungen und haushaltsnahen Dienstleistungen.
Tags:Baugewerbe, Deutschland, Wohnungsbau, Wohnungsbauförderung Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Freitag, 18. September 2009
Fast jeder Häuslebauer greift auf die sogenannte “Muskelhypothek” zurück: Eigenleistungen senken nicht nur den Baupreis teilweise erheblich, sondern sorgen auch für individuellere Gestaltungsmöglichkeiten (vgl. zu diesem Thema auch frühere Blog-Beiträge, z.B. http://www.bauen-einrichten.de/blog/2009/01/studie-so-sparen-die-deutschen-beim-bauen/). Was arbeitswillige Heimwerker jedoch nicht vergessen sollten: Für eine fachgerechte Ausfertigung der Bautätigkeiten braucht man das richtige Material und eine professionelle Ausrüstung!
Nicht selten handelt es sich dabei um einen Minibagger. Viele Bauherrn entscheiden sich beispielsweise dafür, das Fundament selbst auszuheben und die entsprechenden Grundstücksvorbereitungen alleine zu treffen. Auch bei der Gartengestaltung oder Anpflanzung der Außenanlage erweisen sich Bagger als unverzichtbare Helfer und Erleichterer von körperlich anstrengenden Tätigkeiten.
Die Lehnhoff Hartstahl GmbH & Co. KG ist Marktführer für Baggerlöffel-Schnellwechselsysteme und stellt erfolgreich Anbaugeräte für Minibagger her. Das von Lehnhoff entwickelte Werkzeugprogramm für Baggertypen aller Art bedient neben dem Tief- und Straßenbau auch den Garten- und Landschaftsbau. Wer sich ein umfassenderes Bild machen möchte, bekommt auf der Internetseite www.lehnhoff.de und in Lehnhoffs Bagger-Blog nähere Informationen.
Tags:Bagger, Baggerlöffel, Eigenleistung, Fundament, Lehnhoff, Minibagger Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Freitag, 11. September 2009
Wer sich ein Haus von einem Bauunternehmen bauen lässt, sollte die Baubeschreibung vor Vertragsabschluss genau prüfen. Denn fehlen darin wichtige Teile, kann das ganze Bauvorhaben zu einem einzigen Albtraum werden.
Leider gibt es immer wieder Beispiele, die zeigen, dass Baubeschreibungen unvollständig oder fehlerhaft sind. Fehlt etwa der Einbau von Bodenbelägen, Fliesen oder Türen im Innern des Hauses in der Beschreibung können empfindliche Mehrkosten auf die Häuslebauer zukommen. Die Behebung des Fehlers liegt dann nämlich meist bei ihnen und rein rechtlich ist die Lage klar: Ist der Vertrag erst unterschrieben, hat man sämtliche Bedingungen - und im Zweifelsfall eben auch die fehlerhafte Baubeschreibung - akzeptiert.
Helfen kann dagegen nur die gründliche Prüfung sämtlicher zu unterzeichnenden Unterlagen. Ist man selbst kein Experte auf dem Fachgebiet, empfiehlt es sich, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dieser überprüft die Baubeschreibung auf Mängel und schreitet bei Fehlern ein.
Nach Angaben des Verbandes privater Bauherrn sind bis zu 60 Prozent aller Baubeschreibungen lückenhaft - und das, obwohl sie eines der wichtigsten Vertragsbestandteile beim Hausbau darstellt! Zu den häufigsten Fallen gehören neben komplett fehlenden Bauteilen auch, Leistungen nicht detailgenau zu beschreiben oder die Baumaterialien nicht konkret zu nennen. Auch die Abfuhr des Bodenaushubs wird gerne “vergessen” - und Häuslebauer bleiben schnell mal auf den geschätzten 7.000 Euro an Mehrkosten sitzen.
Wird der Sachverständige allerdings erst nach Vertragsabschluss konsultiert, kann sich das Bauunternehmen bereits auf den unterschrieben Kontrakt beziehen - oder Kulanz walten lassen. Wer sicher gehen will, sollte den Sachverständigen jedoch schon davor zu Rate ziehen.
Quelle: Focus Online
Tags:Baubeschreibung, Experte, Hausbau, prüfen, Sachverständiger Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Sonntag, 06. September 2009
In diesem Beitrag soll auf die Vorteile der Holztafelbauweise eingangen werden, da diese Bauweise bei der Planung von zeitgemäßen Holzhäusern eine immer wichtigere Rolle spielt.
Ein großer Vorteil der Holztafelbauweise liegt in der zügigen Montage vor Ort und der wetterunabhängigen Produktion der Holztafeln im Herstellerbetrieb. Darüber hinaus handelt es sich beim Holztafelhaus, im Gegensatz zur Massivbauhaus, um eine trockene Baumethode. Weil die Gebäudehülle nach der Errichtung sofort dicht ist, ist das Haus umgehend wetter- sowie windfest. Die Genauigkeit sowie die Maßhaltigkeit ist bei Holztafelhäusern durch den hohen Vorfertigungsgrad optimal. Auf dem Markt werden standardisierte Typenhäuser, aber auch ganz individuelle Hausformen angeboten. Insbesondere Anbieter aus Skandinavien erstellen vielfältige, individuelle Holztafelhäuser.
Der entscheidende Vorteil bei Gebäuden, die in Holztafelbauweise gebaut werden, ist jedoch, dass sie gewöhnlich gut gedämmt und hierdurch die Energiekosten erheblich gesenkt werden können. Die meisten Bauherren lassen zusätzlich moderne Haustechnik einbauen, wie etwa Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen, Pelletheiz- oder Solaranlagen. Somit können die Anforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) in idealer Weise unterschritten werden.
Tags:Dämmung, Energiekosten, Holzhaus, Holzhäuser, Holztafelbauweise, Holztafelhaus, Massivbauhaus Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Samstag, 05. September 2009
1.
Brennholz muss trocken sein
Nicht die Holzsorte ist entscheidend beim Brennholz, sondern die Trocknung! Wussten Sie, daß nasses, frisch geschlagenes Holz über nur halb soviel Brennwert wie lufttrockenes Holz verfügt? Das Brennholz sollte zwei Jahre gelagert sein. Erst dann weist es nur noch eine Restfeuchte von ungefähr 20 Prozent auf.
2.
Achten Sie dennoch auf die Holzsorte
Weichholz wie etwa Fichte verbrennt rasch mit großer Flamme, Hartholz hingegen verbrennt langsam mit großer Hitze. Ganz allgemein kann man sagen: Weichholz verfügt über einen niedrigeren Heizwert je Raummeter im Gegensatz zu Hartholz. Je größer die Holzoberfläche, umso besser verbrennt es. Aus diesem Grund sollte der Holzscheit einmal gespalten sein.
3.
Ist Brennholz-Ersatz zu empfehlen?
Holzbriketts beispielsweise aus dem Baumarkt sind aus Restholz verpresste Briketts und müssen nicht gelagert werden.
- Rindenbriketts werden aus Baumrinde gepresst und verfügen über einen noch höheren Heizwert als Hartholz.
- Braunkohlebriketts kann man zum Glut halten auch in einem Holzbrandofen verwenden. Zum reinen Heizen braucht jedoch Braun- oder Steinkohle (Eierkohlen), Verbrennungsluft von unten, welcher nur in einem Allesbrennereinsatz vorhanden ist.
4.
Achten Sie auf Ihre Gesundheit
Ein offener Kamin oder Kachelofen stellt keinen Müllverbrennungsofen dar. Verbrannter Kunststoff beispieslweise setzt Dioxin frei und die in bedrucktem Papier enthaltene Druckfarbe beinhaltet Schwermetalle, welche nicht gesundheitsfördernd sind. Darüber hinaus sind diese Abgase extrem aggressiv und sind auf Dauer schädlich für die Ausmauerung, die Rauchgaswege sowie den Schornstein.
5.
Optimales Heizen
Holz verbrennt optimal bei Sauerstoffüberschuß, d. h. bei geöffnetem Luftschieber. Die Leistung eines Kachelofens kann also primär über die Brennholzmenge und nicht über den Luftschieber an der Feuerungstüre geregelt werden. Denn ein gedrosselter Abbrand bedeutet nur, daß der benötigte Sauerstoff fehlt, dass das Brennholz schlecht verbrennt und damit giftiges Kohlenmonoxid entsteht.
Nachdem das Brennholz zur Gänze abgebrannt ist (keine Flamme mehr sichtbar) sollte man den Luftschieber schließen, um die Glut zu halten. So wird das Auskühlen der gemauerten Züge verhindert und die erzeugte Wärme kann peu à peu an den Raum abgegeben werden.
Tags:Brennholz, Heizen, Holz, Kachelofen, offener Kamin Veröffentlicht in Energiesparen | Keine Kommentare »
Donnerstag, 03. September 2009
Einen wasserspendenden Brunnen im Garten wünscht sich eigentlich jeder Hobbygärtner. Zum Gießen der Gartenpflanzen liefert er schnell und günstig ständig verfügbares Wasser. Doch wie kommt man eigentlich zu einem Brunnen und wie führt man die Brunnenbohrung durch? Hierzu muss man wissen, daß die Aufwendungen für Bohrung und Material in manchen Fällen hoch ausfallen können. Die Kosten sind nämlich stark davon abhängig, wie tief die Bohrung erfolgen muss, bevor man auf Grundwasser stößt. Wer einen Experten mit einer Brunnenbohrung beauftragt, sollte auf sich in jedem Fall ein festes Angebot einholen. So schützt sich der Auftraggeber vor Mehrkosten, die durch mögliches zeitraubendes Bohren entstehen können.
Den Brunnen in Eigenregie zu bohren, ist selbstverständlich günstiger, jedoch zeitaufwändig und auch anstrengend. Man benötigt zudem Spezialwerkzeug, das aber im Fachhandel oder -geschäft angemietet werden kann. Man muss sich im Klaren sein, daß sämtliche Arbeiten möglicherweise mehrere Tage dauern können.
Zuerst wird bis zur Grundwasserschicht und eventuell noch etwas weiter gebohrt. In das anfängliche Bohrloch wird dann das Brunnenrohr eingelassen. Wenn die nasse Erdschicht erreicht ist, wird die sog. Kiesbüchse eingesetzt. Das kontinuierliche Ab- und Aufbewegen der Kiesbüchse ist eine physisch kraftraubende Arbeit. Beim Büchsen muss Wasser in das Bohrloch eingebracht werden, denn nur auf diese Weise kann ein Sog für die Förderung der Sande entstehen. Das Rohr sollte beim Büchsen beschwert werden, damit es tiefer in das Erdreich eindringen kann. Wenn die Kiesbüchse schwer geworden ist, wird diese herausgezogen und das Rohr geleert.
Ist das Rohr tief genug eingedrungen, werden Sumpf- sowie Filterrohr eingebaut. Danach muss noch Filterkies eingebracht sowie die Geländeoberkante aufgefüllt werden. Auf die Auffüllung sollte reichlich Wasser gegeben werden, damit sie sich in idealer Weise setzen kann. Um das Wasser dann auch entsprechend fördern zu können, ist in jedem Fall eine Brunnenpumpe erforderlich.
Weitere Gartenprodukte finden Sie auf der Homepage von bauen-einrichten.de.
Tags:Bohren, Brunnen, Brunnenbau, Garten, Gartenprodukte, Rohr, Wasser Veröffentlicht in Hausbau | Keine Kommentare »
Dienstag, 01. September 2009
Ein Haus bauen kann in der heutigen Zeit mit günstigen Konditionen bei der Finanzierung verwirklicht werden. Wichtig ist es, bereits bei der Planung des Neubaus an sämtliche weiteren Anbauten oder Außenanlagen zu denken. Neben Garagen, die nicht nur als Unterstellplatz für Autos wichtig sind, sondern auch Platz für Gartengeräte, Fahrräder oder Werkzeug bieten, ist für viele ein Gartenzaun und die Gartengestaltung wichtig.
Bereits beim Antrag auf eine günstige Baufinanzierung bei derzeit enorm niedrigen Zinsen sollten diverse Posten, wie Fertiggaragen, Zäune, neue Einrichtungsgegenstände, die Küche und natürlich die Gestaltung des Badezimmers berücksichtigt werden. Zu einem Neubau von Immobilien wollen sich die Bauherren neue Badmöbel, eine tolle Badewanne und schöne Fliesen für das Badezimmer leisten – ist dies nicht bereits in der Finanzierung enthalten, müssen die künftigen Hauseigentümer eventuell auf billigste Varianten zurückgreifen.
Dasselbe gilt für eine schöne Fertiggarage – hier sollte im Voraus überlegt werden, ob eine Doppelgarage oder eine Einzelgarage in Betracht kommt. Eine weitere Alternative ist ein Carport zur Einzelgarage, damit ein zweites Fahrzeug untergestellt werden kann. Um die Finanzierung eventuell noch günstiger zu gestalten, können sich die Bauherren über Fördermittel der KFW Bank erkundigen.
Staatlich gefördert werden Anlagen zur umweltfreundlichen Energiegewinnung – durch Solaranlagen oder Wärmepumpen. Da die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien als Voraussetzung für die Genehmigung des Bauantrags gilt, sollten diese Fördermittel nicht verschenkt werden.
Damit das Haus regelmäßig instand gehalten werden kann, ist es sinnvoll, bereits bei der Planung des Hausbaus daran zu denken, für entsprechende Rücklagen zu sorgen. Nur wenn wein Haus in gutem Zustand gehalten wird, kann ein Wertverlust von Immobilien vermieden werden. Dies ist vor allem wichtig im Hinblick auf den Zweck der Immobilie als Altersvorsorge.
Tags:Altersvorsorge, Badewanne, Badezimmer, Badmöbel, Bauherren, das Haus, die Küche, Doppelgarage, Fertiggaragen, Finanzierung, Fliesen, Garagen, Gartenzaun, günstige Baufinanzierung, Haus bauen, Hauseigentümer, Immobilien, KfW Bank, Wertverlust Immobilien, Zäune, Zinsen Veröffentlicht in Allgemein, Hausbau | Keine Kommentare »
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