23. Mai 2013
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Archiv für Oktober 2009

Baustellen sind kein Kinderspielplatz

Freitag, 30. Oktober 2009

Eine Baustelle ist für Kinder ein Eldorado. Große Baumaschinen, Bagger und viel Neues zu entdecken - Welcher kleine Nachwuchs-Häuslebauer könnte da widerstehen? Aber: Eine Baustelle ist kein Kinderspielplatz! Diese einfache Wahrheit mag zwar enttäuschte Kindergesichter hervorrufen, kann aber schlimme Unfälle verhindern.

Wie der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert, lauern die Gefahren nämlich überall: Nicht montierte Treppengeländer, unsichere Leitern, frei zugängliche Kabelleitungen - all das kann für kleine Kinder spannend sein und im Fiasko enden. Der Verband hat aus diesem Grund eine Broschüre mit dem Titel “Machen Sie Ihr Haus kindersicher” herausgegeben, die auf seiner Homepage kostenlos zur Verfügung steht.

Der Ratgeber erinnert zugleich daran, dass nicht nur die Baustelle eine Gefahrenstelle ist. Auch wenn das Haus fertig gebaut und bezogen ist, gibt es etliche Risiken für Kinder. Offene Treppen, ungeschützte Steckdosen oder chemische Reiniger - all das ist nicht für die Jüngsten bestimmt. Das Info-Heft des Verbandes beinhaltet deswegen verschiedene Checklisten, wie Familien ihre eigenen vier Wände sicher machen können.

Damit den Kleinen aber nicht sämtliche Freude genommen wird, gibt es auf den letzten Seiten des Ratgebers noch Tipps zum Bau eines Baumhauses. Auch hier gibt es einiges zu beachten - doch mit etwas Vorsicht wird das zuvor enttäuschte Kinderherzen wieder glücklich machen.

Wissenswertes über Wärmedämmung

Samstag, 24. Oktober 2009

Beim Energiesparen ist ein Wort zentral - es lautet: Wärmedämmung. Die Frage nach dem richtigen Dämmstoff stellt sich Häuslebauern, nachdem sie Fenster und Fassaden, Baustoffe und Bauteile ausgewählt haben. Welcher Dämmstoff aber ist der richtige für mich? Mit welchem lässt sich langfristig am meisten sparen? Und was gilt es zu beachten?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Ratgeber “Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach”, der mittlerweile in seiner sechsten Auflage vom Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen herausgegeben wird. Er gibt Informationen über die Kriterien, die bei der Entscheidung zu berücksichtigen sind, wichtige Kennwerte (wie etwa das Feuchteverhalten oder die Wärmeleitfähigkeit) und weitere Einzelheiten über die Dämmstoffarten. Zur besseren Übersicht findet die Leserin oder der Leser für jeden Dämmstoff einen Steckbrief, der übersichtlich alle wissenswerten Informationen auflistet. Dazu gehören auch Angaben zu Gebrauch, Beseitigung, Wärmespeicherzahl, Druckfestigkeit, Kosten und Temperaturzahl. Der Ratgeber beschränkt sich nicht nur auf pflanzliche Baustoffe, sondern umfasst auch synthetische, mineralische und animalische. Schließlich befasst sich ein Kapitel um Brand-, Feuchte- und Wärmeschutz.

Besonders wertvoll ist außerdem das technische Glossar, das am Ende des kleinen Büchleins alle wichtigen Fachbegriffe verständlich erklärt.
“Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach”
herausgegeben vom Bundesverband der Verbraucherzentralen
6. Auflage 2009, 192 Seiten
Preis: 9,90 Euro

Weitere Informationen:

Lesen Sie bitte hierzu auch ergänzend unseren Bereich “Haustechnik

Immer beliebter: Naturstoffe im Hausbau

Freitag, 16. Oktober 2009

Die Liste der nachwachsenden Rohstoffe, die beim Hausbau eingesetzt werden können, ist lang. Oder auf jeden Fall länger als so mancher vermutet: Denn neben dem Baustoff Holz können etwa im Bereich der Dämmung auch Naturmaterialien wie Schilf, Wiesengras, Schafwolle oder Hanf eingesetzt werden.

Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen muss sich jedoch nicht auf die Wärme- und Schalldämmung beschränken. Auch beim Verputzen gibt es Möglichkeiten, die umweltschonenderen Alternativen zu wählen, so zum Beispiel Naturfaserputz mit Baumwolle. Seit einiger Zeit liegen auch Kork-Böden im Trend, weniger verbreitet sind Teppiche aus Pflanzenfasern oder Linoleumbeläge aus Leinöl. Schließlich kann auch bei der Farbe darauf geachtet werden, dass natürliche Stoffe ohne chemikalische Zusatzstoffe zum Einsatz kommen.

Nachwachsende Rohstoffe erfreuen sich im Hausbau in den vergangenen Jahren einem enormen Zuwachs an Beliebtheit. Häuslebauer überzeugen dabei vor allem die guten bauphysikalischen Eigenschaften der Materialien, die für ein angenehmes Raumklima sorgen. Mehr zum Thema Baustoffe und Dämmstoffe ersehen Sie auf unserer Hauptseite bauen-einrichten.de

Beim Hausbau an den Nachbarn denken

Samstag, 10. Oktober 2009

Dass beim Hausbau viele Dinge berücksichtig werden müssen, beweist einmal mehr ein Urteil des Landgerichts Coburg, auf das die Arbeitsgemeinschaft MIetrecht und Immobilien des Deutschen Anwaltvereins in Berlin hinweist.

Danach muss ein Bauherr in seinen Planungen den Wasserbedarf von Bäumen auf dem Nachbargrundstück berücksichtigen. Verursacht der “Durst” der Bäume Setzungsrisse an einem benachbarten Bau, gibt es dafür nämlich keine Haftung.

Vor Gericht hatte eine Frau Ansprüche gegenüber einer Gemeinde geltend gemacht, da sich an ihrem Haus Risse bildeten, die auf die Eichen des von der Gemeinde unterhaltenen Nachbargrundstücks zurückzuführen waren. Doch die Richter wiesen die Klage ab, da die Eichen im Voraus keinerlei Gefahr darstellten. Man könne nicht verlangen, die Bäume “auf Verdacht” vorsichtshalber zu fällen. Vielmehr hätte die Klägerin das Fundament ihres Baus entsprechend anpassen müssen.

Im Keller auf Qualität achten

Samstag, 03. Oktober 2009

Angesichts gestiegener Baukosten stellen viele Häuslebauer in Frage, ob sie wirklich einen Keller benötigen. Immerhin ist er in anderen Ländern eher die Ausnahme als die Regel und kann die Bauplanungen durchaus beträchtlich verteuern.

Wer sich allerdings für einen Keller entscheidet, sollte bei der Qualität nicht sparen. Die Einstellung “Na, wohnen werd ich darin ja nicht, also muss es nicht das Allerbeste sein” kann nämlich teuer werden. Häufig sind spätere Schimmelpilzbildungen im Wohngebäude nämlich auf eine mangelhafte Ausführung beim Kellerbau zurückzuführen. Dort kann Feuchtigkeit den optimalen Nährboden für den ungeliebten Pilz bilden. Und die Schäden, die danach im ganzen Haus zu spüren sind, zu beseitigen, kann teuer werden: Bis zu 125.000 Euro müssen Hausbesitzer aufwenden, um die teils aufwändigen Schimmelpilzbeseitigungen durchzuführen.