18. Mai 2012
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Baumängel können teuer werden

Viele Häuslebauer versuchen zu sparen. Das ist nicht nur verständlich, sondern angesichts oft knapper Budgets auch äußerst ratsam. Niemand sollte sich mit der beträchtlichen Investition finanziell übernehmen, die Freude an den eigenen vier Wänden wird sonst allzu schnell zur Belastung. Allerdings will Sparen auch gelernt sein: Denn Geiz an der falschen Stelle kann verheerende Auswirkungen nach sich ziehen.

Zu den Konsequenzen eines allzu engen Geldbeutels zählen vor allem überhöhte Heizkosten und die kostenintensive Reparatur von Bauschäden und -mängeln. Einer Studie des Bauherrenschutzbundes (BSB) zufolge treten immerhin zehn Prozent aller Baumängel im Bereich der Luftdichte auf. Neun Prozent der nicht ordnungsgemäß ausgeführten Arbeiten sind bei der Wärmedämmung zu finden. Häufige Schwachstellen: Fenster, Türen sowie das Dach - also genau die Stellen eines Hauses, die hauptverantwortlich für die Energiebilanz des Baus sind. Durch Baumängel hervorgerufene undichte Stellen oder Wärmebrücken erhöhen zudem die Gefahr von Schimmelpilzbefall.

Da die Fehler sowohl während der Planungsphase als auch während der Bauphase auftreten können, sollten Hausbauer auf die möglichst zertifizierte Qualität von Architekten und Handwerkern achten. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme besteht in einem unabhängigen Baugutachter, der das Baugeschehen von Anfang an begleitet und bei Problemen einschreitet.

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