22. Februar 2012
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Bei Neuanschaffungen auf Energielabels achten

Zieht man in ein neues Heim ein, so stehen viele Neuanschaffungen ins Haus. Zu jenen gehören auch Haushaltsgeräte sowie neue Modelle für das Heimkino. Bei ersteren Geräten, zu denen Waschmaschinen, Kühlschränke oder Wäschetrockner gehören, wird Verbrauchern schon seit Jahren eingebläut, dass sie auf die sogenannten Energielabels achten sollen, welche ein Indikator dafür sind, wie viel Strom das Gerät verbraucht. Jedoch sind die alten Labels mittlerweile veraltet. Aus diesem Grund wurden Ende 2011 neue verpflichtende Labels eingeführt.

Die Anschaffung eines Gerätes der höchsten Klasse lohnt sich, denn nur somit kann man den immer weiter steigenden Stromkosten die Stirn bieten. Auch ein Wechsel des Stromanbieters macht sich auf der Stromrechnung bemerkbar. Auf stromauskunft.de kann man mit wenigen Klicks den günstigsten regional verfügbaren Anbieter finden.

Alte Energielabels zu verwirrend

Beim ursprünglich eingeführten Energielabel wurden die Geräte in die Klassen A bis G eingeteilt. Was zuerst noch sinnvoll war und den Verbrauchern bei der Auswahl der Geräte half, wurde zuletzt verwirrend. Wer in der letzten Zeit einmal einen Elektrofachmarkt besucht hat, wird sicher wissen, dass sich ein Großteil der Geräte mit einem Label der Klasse A schmückte. Was viele Verbraucher jedoch dabei nicht wussten, ist, dass es auch innerhalb jener Klasse große Unterschiede gab. Gerade bei den ständig steigenden Stromkosten konnte sich dies auf der Stromrechnung durchaus bemerkbar machen und somit war ein Gerät mit einem günstigen Anschaffungspreis auf lange Sicht wesentlich teurer als ein hochpreisigeres Gerät. Dank einer Überarbeitung des Labels wird das Bewertungssystem nun endlich transparenter. Seit Ende 2011 ist nämlich eine neue Klassifizierung Pflicht, welche zwischen den Klassen A bis D unterscheidet. Die wegfallenden Klassen wurden dafür durch eine genauere Unterteilung der Klasse A ersetzt. So gehören besonders sparsame Modelle nun der Klasse A+++ an, während etwas weniger sparsame Geräte mit A++, A+ oder A ausgezeichnet sind. Lediglich bei Wäschetrocknern bleibt es bei der alten Klassifizierung. Hier lohnt es sich, einen genaueren Blick auf das aufgeklebte Energielabel zu werfen, da jenes neben der Energieeffizienzklasse auch den genauen Stromverbrauch angibt. Jene Angabe eignet sich für den Vergleich verschiedener Geräte am besten.

Energielabels nun auch bei Fernsehern Pflicht

Was viele Verbraucher freuen dürfte: Seit Ende des letzten Jahres sind die Energielabels auch für Fernseher Pflicht geworden. Aufgrund der verschiedenen eingesetzten Technologien unterscheidet sich der Stromverbrauch von Gerät zu Gerät nämlich stark. Als besonders energiesparend gelten dabei übrigens die neuesten LCD-Fernseher. Vorerst finden die ursprünglichen Energieeffizienzklassen A bis G bei den TV-Geräten Anwendung, jedoch soll bis zum Jahr 2020 schrittweise eine Unterteilung der Klasse A erfolgen.