24. Mai 2013
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Besonders wirtschaftlich: Energetische Sanierung bei älteren Gebäuden

Sonntag, 22. März 2009

Gebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, weisen oft eine aus heutiger Sicht mangelhafte Energiebilanz auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sie noch vor der Ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erbaut wurden. Öl und Gas war erschwinglich; die Öl-Krise noch weit entfernt. Bei der Errichtung stand statt der Energieeffizienz deswegen die Kostenreduktion im Vordergrund. Diese wurde mittels eines relativ geringen Materialeinsatzes erreicht, der dazu führte, dass Fenster nur schlecht isoliert, Dächer und Böden kaum gedämmt und die Außenwände dünn gebaut wurden.

Werden diese Gebäude nicht saniert, sind die Betriebskosten des Hauses in Sachen Energie und Strom beträchtlich. Doch wo viel verbraucht wird, ist auch das Einsparpotenzial enorm: Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- und 1960-Jahren ist eine energetische Sanierung besonders lohnenswert.

Da nach einer Nutzungszeit von ca. 50-60 Jahren - wie sie bei diesen Häusern der Fall ist - ohnehin einige Baumaßnahmen anstehen, nutzen viele Bauherren die Gelegenheit, und investieren auch in die Energieeffizienz ihres Gebäudes.

Vorausschauend bauen: Auch ein Häuslebauer wird älter

Sonntag, 30. November 2008

Auch wenn es gerade für jüngere Bauherren befremdlich wirken mag: In die Bauplanungen sollte unbedingt eine altersgerechte Gestaltung der gesamten Innen- und Außeneinrichtung einfließen. Nur so lassen sich spätere, umständliche und aufwändige Umbauten vermeiden, die nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld beanspruchen können.

Barrierefreiheit ist beim vorausschauenden Bauen Pflicht: Unnötige Schwellen oder Treppenstufen werden von vorn herein weggelassen. Im Übrigen ist diese Bauweise nicht nur dann von Vorteil, wenn man auch im Alter oder mit einer Behinderung noch im Haus wohnen bleiben möchte, sondern auch dann, wenn man kleine Kinder hat.

Vor und hinter den Türen sollte eine Rangierfläche von ca. 1,5 Metern eingeplant werden. Für Familien wird es so einfacher, Kinderwagen zu bewegen, und später können sich dadurch auch Rollstuhlfahrer im Haus bewegen. Auch die Breite von Wohnungstüren sollte aus diesem Grund nicht zu knapp bemessen sein. In puncto Türen sind darüber hinaus Schiebetüren zu empfehlen, die sich für Personen mit eingeschränktem Bewegungsradius wesentlich leichter öffnen lassen. Ist der Treppenlauf breit genug gestaltet, lässt sich im Nachhinein problemlos ein Treppenlift installieren.

Oftmals kann aus bautechnischen Gründen ein Gefälle zwischen Hauseingang und Zufahrt nicht vermieden werden. Anstatt Treppenstufen einzubauen, kann man hier jedoch auch auf Rampen bzw. eine schräge Einsetzung von Bodenplatten zurückgreifen.

Auch im Badezimmer können Hindernisse auftreten: Eine allzu hohe Duschwanne macht das Baden im Alter zur Qual. Wird hingegen sofort eine bodengleiche Dusch- bzw. Bodenwanne eingebaut. muss man sich darüber später keine Gedanken machen.

Es gibt noch viele weitere Beispiele und Hinweise für altersgerechtes Bauen. Wichtig ist daher, die Problematik grundsätzlich zu berücksichtigen und schon früh in die Planungen zum Hausbau einfließen zu lassen.