5. Februar 2012
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Artikel mit ‘Dachdämmung’ getagged

So finden Sie den perfekten Dämmstoff

Samstag, 07. Februar 2009

Ausgebaute Dachböden können für vielerlei Zwecke genutzt werden: ein neues Arbeitszimmer, Hobby-Ecke oder Partyraum. Ein großes Ärgernis bei den Bauplänen stellt jedoch häufig die mangelhafte Wärmedämmung des Dachs dar. Sie ist in vielen Häusern - vor allem in Altbauten - kaum oder nur in einem Maße vorhanden, die die Nutzung des Dachgeschosses unmöglich macht.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Neubauten mit einer entsprechenden Dachdämmung ausgerüstet sein - doch auch Hausbesitzer von älteren Immobilien sollten eine Dachsanierung nicht scheuen. Bereits mit wenigen Maßnahmen lässt sich für eine bessere Wärmeisolierung sorgen: Glaswolle-Klemmfilze sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Sie werden in Form von Rollen verkauft und können dadurch einfach zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt werden.

Um den idealen Dämmstoff zu finden, lohnt ein Blick in die EnEV: Dort werden Grenzwerte mithilfe des “U-Wertes” festgeschrieben. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Die Empfehlung von Experten: U-Werte von 0,22 W/mK oder darunter. Um Schimmel zu vermeiden, muss darüber hinaus auf das Verhalten des Materials in feuchter Umgebung geachtet werden. Moderne Materialien verfügen über einen Mechanismus, der die Dampfdurchlässigkeit den Wetterverhältnissen anpasst. So sind sie in der Lage, im Winter die Feuchtigkeit fernzuhalten, und im Sommer übermäßige Hitze.

Grundlegend für eine effektive Dachdämmung ist die Dachhaut, welche sich in gutem Zustand befinden muss. Nur dann wird vermieden, dass der Regen den Dämmwert des Materials vermindert.

Das Anbringen des Dämmstoffs kann in verschiedenen Weisen durchgeführt werden. Bei der Aufsparrendämmung wird das Material auf die Sparren montiert, wodurch die Dämmplatten eine ununterbrochene Fläche bilden. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden. Dieser Vorteil ist auch bei der Untersparrendämmung vorhanden. Gegenüber der Zwischensparrendämmung kann sich dadurch eine Steigerung des Wärmedämmungseffekts von bis zu 25% ergeben.

Ein letzter Aspekt sollte schließlich der Schall- sowie Brandschutz darstellen. Soll man den Raum unbehelligt nutzen können, sind beide Punkte wichtige Kriterien bei der Auswahl des Dämmstoffs. Nur so lässt sich auch der Dachboden unbeschwert nutzen - ob fürs Arbeiten oder Feiern.

Staat schießt Geld dazu: Energetische Sanierung wird weiter unterstützt

Sonntag, 11. Januar 2009

Gerade jetzt ist sie wieder ein Thema, das Immobilienbesitzer beschäftigt: Angesichts des kalten Winters und der Querelen um eine sichere Energieversorgung informieren sich Hausbauer und -bewohner verstärkt über die energetische Sanierung, wie Verbraucherzentralen in ganz Deutschland bestätigen.

Sich ausreichend zu informieren ist in jedem Fall auch ratsam, will man von einem der vielfältigen Förderprogramme des Staates profitieren. Erst kürzlich beschloss die Bundesregierung, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Konjunkturpaketes drei Milliarden Euro für Eigenheimbesitzer zur Verfügung zu stellen. Weitere 17 Milliarden Euro werden zinsgünstig an Kommunen und Unternehmen ausgeschüttet, um in die Infrastruktur zu investieren.

Voraussetzung für eine staatliche Unterstützung sind allermeistens jedoch eigene Investitionen - nur dann können beispielsweise zingsgünstige Darlehen beantragt werden. Das wichtigste Förderinstrument der KfW ist das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, mit dem Umbaumaßnahmen unterstützt werden, die den Energieverbrauch in Altbauten senken. Für selbst genutzte oder vermietete Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es neben den Kreditvergünstigungen hier auch direkte Zuschüsse. Bislang allerdings waren Antragsteller dazu gezwungen, mehrere Maßnahmen in einem Paket zu bündeln, also etwa die Dämmung des Daches und den Einbau neuer Fenster zu kombinieren. Mittlerweile aber können auch für einzelne Maßnahmen Gelder beantragt werden.

Wer dennoch ein komplettes Modernisierungspaket schnürt, darf sich über einen Zuschuss von 7,5 Prozent der Investitionssumme freuen. Die Obergrenze der Förderung beträgt allerdings 3750 Euro. Eine Einzelmaßnahme muss einen Mindestumfang von 6000 Euro haben, damit der Staat Geld zuschießt. Wichtig ist auch: Erst nach der Bewilligung der KfW dürfen die Aufträge erteilt werden. Anträge auf zinsgünstige Darlehen wiederum laufen über die Hausbank.

Für diese Darlehen hat die KfW noch einmal die Zinsen gesenkt. Der Effektivzins bei einer Kreditsumme bis 50000 Euro und einer 20-jährigen Laufzeit liegt gerade einmal noch bei 1,41 Prozent, während er im Sommer noch rund 2,4 Prozent betragen hatte.

Weitere Informationen finden sich im auf der Homepage der KfW. Viele Verbraucherzentralen bieten aber auch die Dienste von Energieberatern an. Dieser Service ist häufig nicht kostenlos, kann sich jedoch im Nachhinein auszahlen.