20. Mai 2013
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Artikel mit ‘dämmen’ getagged

Der Sommer neigt sich dem Ende, der Herbst steht vor der Tür

Mittwoch, 15. September 2010

Nach dem uns der Sommer dieses Jahr nicht wirklich verwöhnt hat, wird uns der Winter wieder einholen. Im Herbst werden wir noch Drachensteigen lassen können und die verfärbung der Natur genießen.

Doch sind wir auch alle gut auf den Winter vorbereitet. Im vergangenen Winter sind zahllose Leitungen eingefroren und geplatzt. Die Schwachstellen der Dämmung kamen zum Vorschein. Der ein oder andere Hausbesitzer spielte mit dem Gedanken die Fenster zu erneuern, um eine bessere Wärmeisolierung zu erlangen.

Ein richtig isoliertes Haus erspart dem Hausbesitzer bzw. dem Mieter enorme Heizkosten. Allerdings sind es nicht nur die Heizkosten an die wir hier denken sollten. Ebenso sollten wir an unsere Umwelt denken, wenn wir Dämmen. So gibt es eine Reihe von umweltfreundlichen Lösungen mit denen Sie ihr Zuhause nachhaltig vor der Kälte schützen können.

Ebenso sollte man beim Heizen auf nachhaltige Rohstoffe setzen und nicht unbedingt auf Heizöl oder Erdgas. Es gibt auch hier attraktive Alternativen. So kann der moderne und energiebewusste Häuslesbauer auf die Wärmepumpen oder aber die Pelletöfen bauen.Durch diese Mischung erhalten Sie eine nachhaltige und umweltverträgliche Wärme in ihren vier Wänden.

Richtig Dämmen

Donnerstag, 20. Mai 2010

Das Thema “Dämmen” fängt wie vieles am Bau mit der Planung an. Nicht nur Neubauten sondern auch Albauten werden heute mit einer neuen Dämmschicht ausgestattet.

Der Bauherr kann bei der Sanierung aus vielen verschiedenen Varianten, sich die passende Herraussuchen. Als erstes steht er vor der Wahl Innen-,  Außendämmung und oder eine Einblasdämung.

Als nächstes kommt die Qual der Wahl “welcher Anbieter” in diesem Jungel sollte sich der Bauherr nicht unter kriegen lassen. So stehen Preissuchmaschienen oder aber Wir zu verfügung um den Bauherren an die Hand zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen.

Wenn diese grundlegenden Entscheidungen gefällt wurden kommt noch eine “kleine” Hürde. Staatliche Förderung bzw. die staatlichen Mittel. Wie beantrage ich diese und vorallem was steht mir zu? Welche Kriterien muss ich erfüllen und was darf ich hierfür verbauen? Fragen über Fragen bei denen die Firmen dem Baueherren eine große Hilfe sein Können.

Dies alles geht nach dem Prinzip: Wer nicht Fragt bleibt Dumm!

5 Faktoren: Davon hängt der Wärmebedarf ab

Samstag, 16. Mai 2009

Der Wärmebedarf eines Hauses ist eines der zentralen Kriterien bei der Bewertung der Energieeffizienz eines Hauses. Häuslebauer oder Immobilienbesitzer sollten sich - ganz egal, ob es sich um einen Neubau oder eine energetische Sanierung handelt - daher genau über den Wärmebedarf ihres Objekts informieren.

Der Faktor “Wärmebedarf” ist dabei abhängig von verschiedenen Faktoren:

1. Bauart/Wärmedämmung des Gebäudes: Ein effektiver Dämmschutz bzw. eine effiziente Dämmung von Gemäuern und Dach kann beträchtlich zur Senkung des Wärmebedarfs beitragen.

2. (Äußere) Witterungsverhältnisse: Größen wie die Außentemperatur, die Art und Intensität der Sonneneinstrahlung sowie die Windverhältnisse beeinflussen den Wärmebedarf ebenfalls.

3. innere Heizmöglichkeiten: Abhängig von den Möglichkeiten zur Erwärmung des Raumes (z.B. Kachelofen, etc.) variiert der Wärmebedarf.

4. individuelle Wünsche: Während manche Hausbewohner auf eine kuschelige Wärme schwören, fühlen sich andere in etwas kälterer Atmosphäre wesentlich wohler - auch dadurch kann der Wärmebedarf steigen oder fallen.

5. individuelles Verhalten: Je nachdem, wie häufig die Fenster geschlossen bzw. geöffnet sind oder wie oft gelüftet wird, unterscheidet sich der Wärmebedarf ebenso.

Ein natürlicher Dämmstoff: Hanf

Samstag, 04. April 2009

Bei der Hausdämmung kann man auf einen Stoff zurückgreifen, dessen Eigenschaften sich die Menschen seit Jahrhunderten zu Nutze machen: der Hanf. Anspruchslos während des Anbaus, wächst die Kulturpflanze innerhalb von einhundert Tagen stolze vier Meter - und das ganz ohne Pestizide oder Herbizide. Außerdem hinterlässt er einen lockeren Boden, der frei von Unkraut ist. In Deutschland ist der Hanfanbau seit mehr als zehn Jahren erlaubt, sofern es sich um eine Hanfsorte handelt, die einen definierten Rauschwert nicht übersteigt.

Um Hanf nutzbar als Dämmstoff nutzbar zu machen, benötigt man die Fasern innerhalb des Pflanzenstengels. Er zeichnet sich durch eine Feuchteunempfindlichkeit und besondere Stabilität aus. Der Faseranteil aus dem Stengel wird mit Natriumcarbonat imprägniert und dann mithilfe von Polyester zu einem Vlies. Die Gefahr eines Befalls von Käfern und Motten besteht bei Hanffasern nicht, da diese kein Eiweiß enthalten.

Der Dämmstoff Hanf bzw. die aus ihm gefertigten Matten sind für einen Einsatz bei der Dachdämmung, Wanddämmung und Bodendämmung geeignet.

Technische Daten
Wärmeleitfähigkeit: 0,045 W/(m²K)
Rohdichte: 24- 40 Kg/m³
Baustoffklasse: B2

Quelle: baunetzwissen.de

Besonders wirtschaftlich: Energetische Sanierung bei älteren Gebäuden

Sonntag, 22. März 2009

Gebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, weisen oft eine aus heutiger Sicht mangelhafte Energiebilanz auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sie noch vor der Ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erbaut wurden. Öl und Gas war erschwinglich; die Öl-Krise noch weit entfernt. Bei der Errichtung stand statt der Energieeffizienz deswegen die Kostenreduktion im Vordergrund. Diese wurde mittels eines relativ geringen Materialeinsatzes erreicht, der dazu führte, dass Fenster nur schlecht isoliert, Dächer und Böden kaum gedämmt und die Außenwände dünn gebaut wurden.

Werden diese Gebäude nicht saniert, sind die Betriebskosten des Hauses in Sachen Energie und Strom beträchtlich. Doch wo viel verbraucht wird, ist auch das Einsparpotenzial enorm: Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- und 1960-Jahren ist eine energetische Sanierung besonders lohnenswert.

Da nach einer Nutzungszeit von ca. 50-60 Jahren - wie sie bei diesen Häusern der Fall ist - ohnehin einige Baumaßnahmen anstehen, nutzen viele Bauherren die Gelegenheit, und investieren auch in die Energieeffizienz ihres Gebäudes.

So finden Sie den perfekten Dämmstoff

Samstag, 07. Februar 2009

Ausgebaute Dachböden können für vielerlei Zwecke genutzt werden: ein neues Arbeitszimmer, Hobby-Ecke oder Partyraum. Ein großes Ärgernis bei den Bauplänen stellt jedoch häufig die mangelhafte Wärmedämmung des Dachs dar. Sie ist in vielen Häusern - vor allem in Altbauten - kaum oder nur in einem Maße vorhanden, die die Nutzung des Dachgeschosses unmöglich macht.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Neubauten mit einer entsprechenden Dachdämmung ausgerüstet sein - doch auch Hausbesitzer von älteren Immobilien sollten eine Dachsanierung nicht scheuen. Bereits mit wenigen Maßnahmen lässt sich für eine bessere Wärmeisolierung sorgen: Glaswolle-Klemmfilze sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Sie werden in Form von Rollen verkauft und können dadurch einfach zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt werden.

Um den idealen Dämmstoff zu finden, lohnt ein Blick in die EnEV: Dort werden Grenzwerte mithilfe des “U-Wertes” festgeschrieben. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Die Empfehlung von Experten: U-Werte von 0,22 W/mK oder darunter. Um Schimmel zu vermeiden, muss darüber hinaus auf das Verhalten des Materials in feuchter Umgebung geachtet werden. Moderne Materialien verfügen über einen Mechanismus, der die Dampfdurchlässigkeit den Wetterverhältnissen anpasst. So sind sie in der Lage, im Winter die Feuchtigkeit fernzuhalten, und im Sommer übermäßige Hitze.

Grundlegend für eine effektive Dachdämmung ist die Dachhaut, welche sich in gutem Zustand befinden muss. Nur dann wird vermieden, dass der Regen den Dämmwert des Materials vermindert.

Das Anbringen des Dämmstoffs kann in verschiedenen Weisen durchgeführt werden. Bei der Aufsparrendämmung wird das Material auf die Sparren montiert, wodurch die Dämmplatten eine ununterbrochene Fläche bilden. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden. Dieser Vorteil ist auch bei der Untersparrendämmung vorhanden. Gegenüber der Zwischensparrendämmung kann sich dadurch eine Steigerung des Wärmedämmungseffekts von bis zu 25% ergeben.

Ein letzter Aspekt sollte schließlich der Schall- sowie Brandschutz darstellen. Soll man den Raum unbehelligt nutzen können, sind beide Punkte wichtige Kriterien bei der Auswahl des Dämmstoffs. Nur so lässt sich auch der Dachboden unbeschwert nutzen - ob fürs Arbeiten oder Feiern.