5. Februar 2012
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Artikel mit ‘Dämmstoff’ getagged

Wissenswertes über Wärmedämmung

Samstag, 24. Oktober 2009

Beim Energiesparen ist ein Wort zentral - es lautet: Wärmedämmung. Die Frage nach dem richtigen Dämmstoff stellt sich Häuslebauern, nachdem sie Fenster und Fassaden, Baustoffe und Bauteile ausgewählt haben. Welcher Dämmstoff aber ist der richtige für mich? Mit welchem lässt sich langfristig am meisten sparen? Und was gilt es zu beachten?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Ratgeber “Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach”, der mittlerweile in seiner sechsten Auflage vom Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen herausgegeben wird. Er gibt Informationen über die Kriterien, die bei der Entscheidung zu berücksichtigen sind, wichtige Kennwerte (wie etwa das Feuchteverhalten oder die Wärmeleitfähigkeit) und weitere Einzelheiten über die Dämmstoffarten. Zur besseren Übersicht findet die Leserin oder der Leser für jeden Dämmstoff einen Steckbrief, der übersichtlich alle wissenswerten Informationen auflistet. Dazu gehören auch Angaben zu Gebrauch, Beseitigung, Wärmespeicherzahl, Druckfestigkeit, Kosten und Temperaturzahl. Der Ratgeber beschränkt sich nicht nur auf pflanzliche Baustoffe, sondern umfasst auch synthetische, mineralische und animalische. Schließlich befasst sich ein Kapitel um Brand-, Feuchte- und Wärmeschutz.

Besonders wertvoll ist außerdem das technische Glossar, das am Ende des kleinen Büchleins alle wichtigen Fachbegriffe verständlich erklärt.
“Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach”
herausgegeben vom Bundesverband der Verbraucherzentralen
6. Auflage 2009, 192 Seiten
Preis: 9,90 Euro

Weitere Informationen:

Lesen Sie bitte hierzu auch ergänzend unseren Bereich “Haustechnik

Ein natürlicher Dämmstoff: Hanf

Samstag, 04. April 2009

Bei der Hausdämmung kann man auf einen Stoff zurückgreifen, dessen Eigenschaften sich die Menschen seit Jahrhunderten zu Nutze machen: der Hanf. Anspruchslos während des Anbaus, wächst die Kulturpflanze innerhalb von einhundert Tagen stolze vier Meter - und das ganz ohne Pestizide oder Herbizide. Außerdem hinterlässt er einen lockeren Boden, der frei von Unkraut ist. In Deutschland ist der Hanfanbau seit mehr als zehn Jahren erlaubt, sofern es sich um eine Hanfsorte handelt, die einen definierten Rauschwert nicht übersteigt.

Um Hanf nutzbar als Dämmstoff nutzbar zu machen, benötigt man die Fasern innerhalb des Pflanzenstengels. Er zeichnet sich durch eine Feuchteunempfindlichkeit und besondere Stabilität aus. Der Faseranteil aus dem Stengel wird mit Natriumcarbonat imprägniert und dann mithilfe von Polyester zu einem Vlies. Die Gefahr eines Befalls von Käfern und Motten besteht bei Hanffasern nicht, da diese kein Eiweiß enthalten.

Der Dämmstoff Hanf bzw. die aus ihm gefertigten Matten sind für einen Einsatz bei der Dachdämmung, Wanddämmung und Bodendämmung geeignet.

Technische Daten
Wärmeleitfähigkeit: 0,045 W/(m²K)
Rohdichte: 24- 40 Kg/m³
Baustoffklasse: B2

Quelle: baunetzwissen.de

So finden Sie den perfekten Dämmstoff

Samstag, 07. Februar 2009

Ausgebaute Dachböden können für vielerlei Zwecke genutzt werden: ein neues Arbeitszimmer, Hobby-Ecke oder Partyraum. Ein großes Ärgernis bei den Bauplänen stellt jedoch häufig die mangelhafte Wärmedämmung des Dachs dar. Sie ist in vielen Häusern - vor allem in Altbauten - kaum oder nur in einem Maße vorhanden, die die Nutzung des Dachgeschosses unmöglich macht.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Neubauten mit einer entsprechenden Dachdämmung ausgerüstet sein - doch auch Hausbesitzer von älteren Immobilien sollten eine Dachsanierung nicht scheuen. Bereits mit wenigen Maßnahmen lässt sich für eine bessere Wärmeisolierung sorgen: Glaswolle-Klemmfilze sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Sie werden in Form von Rollen verkauft und können dadurch einfach zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt werden.

Um den idealen Dämmstoff zu finden, lohnt ein Blick in die EnEV: Dort werden Grenzwerte mithilfe des “U-Wertes” festgeschrieben. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Die Empfehlung von Experten: U-Werte von 0,22 W/mK oder darunter. Um Schimmel zu vermeiden, muss darüber hinaus auf das Verhalten des Materials in feuchter Umgebung geachtet werden. Moderne Materialien verfügen über einen Mechanismus, der die Dampfdurchlässigkeit den Wetterverhältnissen anpasst. So sind sie in der Lage, im Winter die Feuchtigkeit fernzuhalten, und im Sommer übermäßige Hitze.

Grundlegend für eine effektive Dachdämmung ist die Dachhaut, welche sich in gutem Zustand befinden muss. Nur dann wird vermieden, dass der Regen den Dämmwert des Materials vermindert.

Das Anbringen des Dämmstoffs kann in verschiedenen Weisen durchgeführt werden. Bei der Aufsparrendämmung wird das Material auf die Sparren montiert, wodurch die Dämmplatten eine ununterbrochene Fläche bilden. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden. Dieser Vorteil ist auch bei der Untersparrendämmung vorhanden. Gegenüber der Zwischensparrendämmung kann sich dadurch eine Steigerung des Wärmedämmungseffekts von bis zu 25% ergeben.

Ein letzter Aspekt sollte schließlich der Schall- sowie Brandschutz darstellen. Soll man den Raum unbehelligt nutzen können, sind beide Punkte wichtige Kriterien bei der Auswahl des Dämmstoffs. Nur so lässt sich auch der Dachboden unbeschwert nutzen - ob fürs Arbeiten oder Feiern.