18. Mai 2012
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Artikel mit ‘Dämmung’ getagged

Richtig Dämmen

Donnerstag, 20. Mai 2010

Das Thema “Dämmen” fängt wie vieles am Bau mit der Planung an. Nicht nur Neubauten sondern auch Albauten werden heute mit einer neuen Dämmschicht ausgestattet.

Der Bauherr kann bei der Sanierung aus vielen verschiedenen Varianten, sich die passende Herraussuchen. Als erstes steht er vor der Wahl Innen-,  Außendämmung und oder eine Einblasdämung.

Als nächstes kommt die Qual der Wahl “welcher Anbieter” in diesem Jungel sollte sich der Bauherr nicht unter kriegen lassen. So stehen Preissuchmaschienen oder aber Wir zu verfügung um den Bauherren an die Hand zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen.

Wenn diese grundlegenden Entscheidungen gefällt wurden kommt noch eine “kleine” Hürde. Staatliche Förderung bzw. die staatlichen Mittel. Wie beantrage ich diese und vorallem was steht mir zu? Welche Kriterien muss ich erfüllen und was darf ich hierfür verbauen? Fragen über Fragen bei denen die Firmen dem Baueherren eine große Hilfe sein Können.

Dies alles geht nach dem Prinzip: Wer nicht Fragt bleibt Dumm!

Immer beliebter: Naturstoffe im Hausbau

Freitag, 16. Oktober 2009

Die Liste der nachwachsenden Rohstoffe, die beim Hausbau eingesetzt werden können, ist lang. Oder auf jeden Fall länger als so mancher vermutet: Denn neben dem Baustoff Holz können etwa im Bereich der Dämmung auch Naturmaterialien wie Schilf, Wiesengras, Schafwolle oder Hanf eingesetzt werden.

Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen muss sich jedoch nicht auf die Wärme- und Schalldämmung beschränken. Auch beim Verputzen gibt es Möglichkeiten, die umweltschonenderen Alternativen zu wählen, so zum Beispiel Naturfaserputz mit Baumwolle. Seit einiger Zeit liegen auch Kork-Böden im Trend, weniger verbreitet sind Teppiche aus Pflanzenfasern oder Linoleumbeläge aus Leinöl. Schließlich kann auch bei der Farbe darauf geachtet werden, dass natürliche Stoffe ohne chemikalische Zusatzstoffe zum Einsatz kommen.

Nachwachsende Rohstoffe erfreuen sich im Hausbau in den vergangenen Jahren einem enormen Zuwachs an Beliebtheit. Häuslebauer überzeugen dabei vor allem die guten bauphysikalischen Eigenschaften der Materialien, die für ein angenehmes Raumklima sorgen. Mehr zum Thema Baustoffe und Dämmstoffe ersehen Sie auf unserer Hauptseite bauen-einrichten.de

Vorteile der Holztafelbauweise

Sonntag, 06. September 2009

In diesem Beitrag soll auf die Vorteile der Holztafelbauweise eingangen werden, da diese Bauweise bei der Planung von zeitgemäßen Holzhäusern eine immer wichtigere Rolle spielt.

Ein großer Vorteil der Holztafelbauweise liegt in der zügigen Montage vor Ort und der wetterunabhängigen Produktion der Holztafeln im Herstellerbetrieb. Darüber hinaus handelt es sich beim Holztafelhaus, im Gegensatz zur Massivbauhaus, um eine trockene Baumethode. Weil die Gebäudehülle nach der Errichtung sofort dicht ist, ist das Haus umgehend wetter- sowie windfest. Die Genauigkeit sowie die Maßhaltigkeit ist bei Holztafelhäusern durch den hohen Vorfertigungsgrad optimal. Auf dem Markt werden standardisierte Typenhäuser, aber auch ganz individuelle Hausformen angeboten. Insbesondere Anbieter aus Skandinavien erstellen vielfältige, individuelle Holztafelhäuser.

Der entscheidende Vorteil bei Gebäuden, die in Holztafelbauweise gebaut werden, ist jedoch, dass sie gewöhnlich gut gedämmt und hierdurch die Energiekosten erheblich gesenkt werden können. Die meisten Bauherren lassen zusätzlich moderne Haustechnik einbauen, wie etwa Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen, Pelletheiz- oder Solaranlagen. Somit können die Anforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) in idealer Weise unterschritten werden.

Ein natürlicher Dämmstoff: Hanf

Samstag, 04. April 2009

Bei der Hausdämmung kann man auf einen Stoff zurückgreifen, dessen Eigenschaften sich die Menschen seit Jahrhunderten zu Nutze machen: der Hanf. Anspruchslos während des Anbaus, wächst die Kulturpflanze innerhalb von einhundert Tagen stolze vier Meter - und das ganz ohne Pestizide oder Herbizide. Außerdem hinterlässt er einen lockeren Boden, der frei von Unkraut ist. In Deutschland ist der Hanfanbau seit mehr als zehn Jahren erlaubt, sofern es sich um eine Hanfsorte handelt, die einen definierten Rauschwert nicht übersteigt.

Um Hanf nutzbar als Dämmstoff nutzbar zu machen, benötigt man die Fasern innerhalb des Pflanzenstengels. Er zeichnet sich durch eine Feuchteunempfindlichkeit und besondere Stabilität aus. Der Faseranteil aus dem Stengel wird mit Natriumcarbonat imprägniert und dann mithilfe von Polyester zu einem Vlies. Die Gefahr eines Befalls von Käfern und Motten besteht bei Hanffasern nicht, da diese kein Eiweiß enthalten.

Der Dämmstoff Hanf bzw. die aus ihm gefertigten Matten sind für einen Einsatz bei der Dachdämmung, Wanddämmung und Bodendämmung geeignet.

Technische Daten
Wärmeleitfähigkeit: 0,045 W/(m²K)
Rohdichte: 24- 40 Kg/m³
Baustoffklasse: B2

Quelle: baunetzwissen.de

Besonders wirtschaftlich: Energetische Sanierung bei älteren Gebäuden

Sonntag, 22. März 2009

Gebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, weisen oft eine aus heutiger Sicht mangelhafte Energiebilanz auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sie noch vor der Ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erbaut wurden. Öl und Gas war erschwinglich; die Öl-Krise noch weit entfernt. Bei der Errichtung stand statt der Energieeffizienz deswegen die Kostenreduktion im Vordergrund. Diese wurde mittels eines relativ geringen Materialeinsatzes erreicht, der dazu führte, dass Fenster nur schlecht isoliert, Dächer und Böden kaum gedämmt und die Außenwände dünn gebaut wurden.

Werden diese Gebäude nicht saniert, sind die Betriebskosten des Hauses in Sachen Energie und Strom beträchtlich. Doch wo viel verbraucht wird, ist auch das Einsparpotenzial enorm: Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- und 1960-Jahren ist eine energetische Sanierung besonders lohnenswert.

Da nach einer Nutzungszeit von ca. 50-60 Jahren - wie sie bei diesen Häusern der Fall ist - ohnehin einige Baumaßnahmen anstehen, nutzen viele Bauherren die Gelegenheit, und investieren auch in die Energieeffizienz ihres Gebäudes.

Energie sparen: So schonen Sie Ihre Wärmepumpe!

Samstag, 21. Februar 2009

Eine Wärmepume erhöht zunächst die Baukosten. Damit sich die Investition auf lange Sicht amortisiert, gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten.

Zunächst sollte der Einbau einer Pumpe ein fester Bestandteil der Bauplanung sein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Hausbauer das Optimum aus der Anlage herausholen können. Der Blog bauen-einrichten.de listet hier weitere wertvolle Hinweise auf:

Die Erdsonden benötigen ausreichend Fläche, um effektiv arbeiten zu können. Bei der Planung muss daher auf eine ausreichende Tiefenbohrung geachtet werden. Doch damit nicht genug: Bauherren sollten immer auch überwachen, ob die vorgesehenen Bohrungen mit der benötigten Bohrtiefe auch tatsächlich vorgenommen wurden. Funktioniert der Primärkreislaufnicht gut genug, benötigt man einen zusätzlichen Elektro-Heizstab, dessen Betrieb schnell ins Geld gehen kann.

Neben der Bodentiefe ist auch bei der Auswahl des Bodenbelags Achtung geboten. Besonders wärmespeichernde Materialien sind Marmor, Granit oder Fliesen. Hierbei funktioniert die Wärmeübertragung einer Fußbodenheizung über den Estrich hin zum Boden am besten. Abzuraten ist dagegen von Laminat oder Parkett, besonders, wenn er “schwimmend verlegt” wurde. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Dämmung zwischen Estrich und Bodenbelag gelegt wird, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. Wer sich dennoch für einen Holzboden entscheidet, sollte bei der Verlegungsmethode zumindest darauf achten, dass wenig oder kein dämmendes Material verwendet wird. Teppichböden wiederum dienen als eine Alternative.

Wird statt den gewöhnlichen Heizkörpern eine Fußbodenheizung eingesetzt, kann dies die Energiekosten ebenfalls senken. Da die Vorlauftemperatur hier mit 30 Grad Celsius um 25-30 Grad niedriger ausfällt als bei normalen Heizkörpern, wird die Wärmepumpe geschont; der Stromverbrauch reduziert sich.

Wer an energiesparendem Bauen interessiert ist, muss schließlich auch bei der Dämmung des Hauses auf Qualität achten. Mithilfe der sogenannten u-Werte lässt sich feststellen, wie gut Decken, Fenster, Dächer und Wände isoliert sind und wo Verbesserungs- und damit Einsparungspotenzial vorliegt. Investieren Hausbesitzer in die Dämmung ihres Hauses, können sie auf günstige Kredite und Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hoffen.