18. Mai 2012
  www.bauen-einrichten.de  
  Startseite | Private Bauausschreibungen | Gewinnspiele | Messen | Firmensuche | b&e.tv | News | Blog  
 

Artikel mit ‘Eigenheim’ getagged

Baufinanzierung: Es muss genug zum Leben bleiben

Sonntag, 14. Juni 2009

Es ist für die meisten die größte Investition ihres Lebens: Wer ein eigenes Haus bauen oder eine Immobilie erwerben will, muss viel Geld in die Hand nehmen. Geld, das man häufig nur mithilfe eines Kredits bei der Bank auftreiben kann. Vor dem Hausbau sollte daher eine umfassende Finanzplanung stehen, die berücksichtigt, dass die monatliche Raten für den Baukredit in einem tragbaren Rahmen bleiben.

Als Faustregel gilt, dass mindestens ein Drittel des Nettoeinkommens noch für die Kosten der Lebenshaltung zur Verfügung stehen sollten. Handelt es sich um einen alleinstehenden Bauherren, so sollte eine Summe von 700 Euro nicht unterschritten werden, da ansonsten die gesetzliche Pfändungsgrenze unterschritten wird. Für jede weitere erwachsene Person sind etwa 300 Euro, für jedes Kind zusätzlich 200 Euro zu veranschlagen. Das ergibt für eine Familie mit zwei Kindern also ein Bedarf von 1.400 Euro pro Monat, der zum Leben übrig bleiben sollte.

Bei der Finanzplanung sollte also darauf geachtet werden, wo möglicherweise Einsparpotenziale genutzt und worauf verzichtet werden kann. Hier hilft letztlich nur eine offene und ehrliche Analyse der eigenen Finanzen und der Bereitschaft, für das Haus Opfer zu bringen. Außerdem sollte ein gewisser Puffer in die Finanzplanung eingebaut werden, der auch Spielraum für außerplanmäßige Ausgaben lässt.

Häuslebauer in Bayern: Förderung sichern!

Freitag, 14. November 2008

Häuslebauer in Bayern aufgepasst: Während viele andere Bundesländer von der ihnen bei der Förderalismusreform zugeschriebenen Kompetenz zur Eigenheimförderung noch keinen Gebrauch gemacht haben, fördert der Freistaat unter bestimmten Voraussetzungen den eigenen Hausbau mit Zuweisungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das “Bayerische Wohnungsbauprogramm” bietet für potenzielle private Immobilienbesitzer günstige Darlehen über 15 Jahre zu einem Zinssatz von 0,5% p.a. an. Dafür muss das Haus allerdings selbst genutzt werden; ansonsten fallen die besonderen Konditionen. Wird die Eigennutzung unterbrochen, wird die Verbilligung des Zinses für diesen Zeitraum ausgesetzt, kann zu einem späteren Zeitpunkt aber wieder aufgenommen werden. Familien, die ein Haus bauen bzw. erwerben wollen, dürfen sich zusätzlich über einen Zuschuss von 1500 Euro pro Kind freuen.

Anspruch auf Unterstützung haben allerdings nur Haushalte mit einem geringen Einkommen. In einem 1-Personen-Haushalt beträgt die Grenze 19.000 Euro, leben zwei Personen im Haushalt, erhöht sich diese um 10.000 Euro. Die Summe erhöht sich gestaffelt pro weiterer Person; Kinder erhöhen die Freibeträge zusätzlich.

Bei der Prüfung des Antrags wird darüber hinaus darauf geachtet, dass die potenziellen Häuslebauer in der Lage ist, die finanzielle Belastung dauerhaft zu tragen. Deshalb muss der Eigenanteil bei einem Viertel der Gesamtkosten liegen. Der Antrag kann auch nur dann positiv ausfallen, wenn er noch vor dem Baubeginn eingereicht wurde.

Der Umfang der Wohnungsbauförderung in Bayern beträgt 200 Millionen Euro. Bei einer Häufung von Anträgen wird auch nach der sozialen Dringlichkeit entschieden und bewilligt. Der vergünstigte Kredit kann mit anderen Darlegen kombiniert werden. Viele Kommunen beispielsweise fördern junge Familien mit Kindern zusätzlich. Der Antrag muss an das zuständige Landratsamt gerichtet werden.

Quelle: sueddeutsche.de

Buchtipp: Ein Ratgeber für Häuslebauer

Dienstag, 11. November 2008

Ein eigenes Haus zu bewohnen, davon träumen viele Deutsche. Doch den Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, ist häufig sehr schwierig. Aufgrund der großen Investition und der Komplexität der Angelegenheit schreckt so manch einer vor dem Schritt zurück.

Bevor man die angesprochene große Investition tätigt, sollte man sich daher im Vorfeld gut informieren. Hilfreich ist hierbei eine - mit einem Preis von 9,80 eher kleine - Investition: Der aus Weinheim stammende Journalist Carsten Propp hat einen Ratgeber für Häuslebauer geschrieben, die noch am Anfang des großen Unterfangens stehen und einen ersten Einstieg in die Thematik benötigen.

“Auf die Plätze Fertighaus” basiert auf Propps Online-Dokumentationen über den Bau seines eigenen Hauses. In einer Art Bautagebuch hatte er von seinen eigenen Erfahrungen berichtet, wichtige Tipps gegeben und viele Fotos veröffentlicht. Da Propp und seine Familie auf unerwartet große Resonanz stießen und viele angehenden Häuslebauer nachhakten, stellt das Taschenbuch nun eine Erweiterung des Blogs dar und vermittelt Anregungen, beinhaltet Checklisten und listet wichtige Adressen auf. Gerade durch den persönlichen Bezug handelt es sich nicht um ein trockenes Sachbuch, sondern um unterhaltsame und informative Lektüre.

Zu den behandelten Themen gehören das persönliche Finanzbudget, das Finden des richtigen Hausangebots sowie alles rund um eine positive Energiebilanz. Praktische Listen, Übersichtsdarstellungen und Adressen erhöhen den Nutzen für den Leser zusätzlich.

Fazit: “Auf die Plätze Fertighaus” ist der ideale Lesestoff für alle, die noch ganz am Anfang des Hausbaus stehen. Es vermittelt einen Eindruck davon, was es bedeutet, ein Haus zu bauen und stellt mit den vielen Tipps und Hinweisen der perfekte Ratgeber für künftige Bauherren dar.

Das Buch auf einen Blick:
Titel: “Auf die Plätze Fertighaus”
Autor: Carstel Propp
Verlag: EditionDIesbach
ISBN: 978-3-936468-44-1
Preis: 9,80 Euro
144 Seiten
Taschenbuchformat