9. Februar 2012
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Artikel mit ‘Energetische Sanierung’ getagged

5 Faktoren: Davon hängt der Wärmebedarf ab

Samstag, 16. Mai 2009

Der Wärmebedarf eines Hauses ist eines der zentralen Kriterien bei der Bewertung der Energieeffizienz eines Hauses. Häuslebauer oder Immobilienbesitzer sollten sich - ganz egal, ob es sich um einen Neubau oder eine energetische Sanierung handelt - daher genau über den Wärmebedarf ihres Objekts informieren.

Der Faktor “Wärmebedarf” ist dabei abhängig von verschiedenen Faktoren:

1. Bauart/Wärmedämmung des Gebäudes: Ein effektiver Dämmschutz bzw. eine effiziente Dämmung von Gemäuern und Dach kann beträchtlich zur Senkung des Wärmebedarfs beitragen.

2. (Äußere) Witterungsverhältnisse: Größen wie die Außentemperatur, die Art und Intensität der Sonneneinstrahlung sowie die Windverhältnisse beeinflussen den Wärmebedarf ebenfalls.

3. innere Heizmöglichkeiten: Abhängig von den Möglichkeiten zur Erwärmung des Raumes (z.B. Kachelofen, etc.) variiert der Wärmebedarf.

4. individuelle Wünsche: Während manche Hausbewohner auf eine kuschelige Wärme schwören, fühlen sich andere in etwas kälterer Atmosphäre wesentlich wohler - auch dadurch kann der Wärmebedarf steigen oder fallen.

5. individuelles Verhalten: Je nachdem, wie häufig die Fenster geschlossen bzw. geöffnet sind oder wie oft gelüftet wird, unterscheidet sich der Wärmebedarf ebenso.

Besonders wirtschaftlich: Energetische Sanierung bei älteren Gebäuden

Sonntag, 22. März 2009

Gebäude, die in den 1950er- und 1960er-Jahren gebaut wurden, weisen oft eine aus heutiger Sicht mangelhafte Energiebilanz auf. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sie noch vor der Ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erbaut wurden. Öl und Gas war erschwinglich; die Öl-Krise noch weit entfernt. Bei der Errichtung stand statt der Energieeffizienz deswegen die Kostenreduktion im Vordergrund. Diese wurde mittels eines relativ geringen Materialeinsatzes erreicht, der dazu führte, dass Fenster nur schlecht isoliert, Dächer und Böden kaum gedämmt und die Außenwände dünn gebaut wurden.

Werden diese Gebäude nicht saniert, sind die Betriebskosten des Hauses in Sachen Energie und Strom beträchtlich. Doch wo viel verbraucht wird, ist auch das Einsparpotenzial enorm: Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- und 1960-Jahren ist eine energetische Sanierung besonders lohnenswert.

Da nach einer Nutzungszeit von ca. 50-60 Jahren - wie sie bei diesen Häusern der Fall ist - ohnehin einige Baumaßnahmen anstehen, nutzen viele Bauherren die Gelegenheit, und investieren auch in die Energieeffizienz ihres Gebäudes.

Staat schießt Geld dazu: Energetische Sanierung wird weiter unterstützt

Sonntag, 11. Januar 2009

Gerade jetzt ist sie wieder ein Thema, das Immobilienbesitzer beschäftigt: Angesichts des kalten Winters und der Querelen um eine sichere Energieversorgung informieren sich Hausbauer und -bewohner verstärkt über die energetische Sanierung, wie Verbraucherzentralen in ganz Deutschland bestätigen.

Sich ausreichend zu informieren ist in jedem Fall auch ratsam, will man von einem der vielfältigen Förderprogramme des Staates profitieren. Erst kürzlich beschloss die Bundesregierung, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Konjunkturpaketes drei Milliarden Euro für Eigenheimbesitzer zur Verfügung zu stellen. Weitere 17 Milliarden Euro werden zinsgünstig an Kommunen und Unternehmen ausgeschüttet, um in die Infrastruktur zu investieren.

Voraussetzung für eine staatliche Unterstützung sind allermeistens jedoch eigene Investitionen - nur dann können beispielsweise zingsgünstige Darlehen beantragt werden. Das wichtigste Förderinstrument der KfW ist das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, mit dem Umbaumaßnahmen unterstützt werden, die den Energieverbrauch in Altbauten senken. Für selbst genutzte oder vermietete Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es neben den Kreditvergünstigungen hier auch direkte Zuschüsse. Bislang allerdings waren Antragsteller dazu gezwungen, mehrere Maßnahmen in einem Paket zu bündeln, also etwa die Dämmung des Daches und den Einbau neuer Fenster zu kombinieren. Mittlerweile aber können auch für einzelne Maßnahmen Gelder beantragt werden.

Wer dennoch ein komplettes Modernisierungspaket schnürt, darf sich über einen Zuschuss von 7,5 Prozent der Investitionssumme freuen. Die Obergrenze der Förderung beträgt allerdings 3750 Euro. Eine Einzelmaßnahme muss einen Mindestumfang von 6000 Euro haben, damit der Staat Geld zuschießt. Wichtig ist auch: Erst nach der Bewilligung der KfW dürfen die Aufträge erteilt werden. Anträge auf zinsgünstige Darlehen wiederum laufen über die Hausbank.

Für diese Darlehen hat die KfW noch einmal die Zinsen gesenkt. Der Effektivzins bei einer Kreditsumme bis 50000 Euro und einer 20-jährigen Laufzeit liegt gerade einmal noch bei 1,41 Prozent, während er im Sommer noch rund 2,4 Prozent betragen hatte.

Weitere Informationen finden sich im auf der Homepage der KfW. Viele Verbraucherzentralen bieten aber auch die Dienste von Energieberatern an. Dieser Service ist häufig nicht kostenlos, kann sich jedoch im Nachhinein auszahlen.