20. Mai 2013
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So finden Sie den perfekten Dämmstoff

Samstag, 07. Februar 2009

Ausgebaute Dachböden können für vielerlei Zwecke genutzt werden: ein neues Arbeitszimmer, Hobby-Ecke oder Partyraum. Ein großes Ärgernis bei den Bauplänen stellt jedoch häufig die mangelhafte Wärmedämmung des Dachs dar. Sie ist in vielen Häusern - vor allem in Altbauten - kaum oder nur in einem Maße vorhanden, die die Nutzung des Dachgeschosses unmöglich macht.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen alle Neubauten mit einer entsprechenden Dachdämmung ausgerüstet sein - doch auch Hausbesitzer von älteren Immobilien sollten eine Dachsanierung nicht scheuen. Bereits mit wenigen Maßnahmen lässt sich für eine bessere Wärmeisolierung sorgen: Glaswolle-Klemmfilze sind in verschiedenen Dicken erhältlich. Sie werden in Form von Rollen verkauft und können dadurch einfach zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt werden.

Um den idealen Dämmstoff zu finden, lohnt ein Blick in die EnEV: Dort werden Grenzwerte mithilfe des “U-Wertes” festgeschrieben. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmung. Die Empfehlung von Experten: U-Werte von 0,22 W/mK oder darunter. Um Schimmel zu vermeiden, muss darüber hinaus auf das Verhalten des Materials in feuchter Umgebung geachtet werden. Moderne Materialien verfügen über einen Mechanismus, der die Dampfdurchlässigkeit den Wetterverhältnissen anpasst. So sind sie in der Lage, im Winter die Feuchtigkeit fernzuhalten, und im Sommer übermäßige Hitze.

Grundlegend für eine effektive Dachdämmung ist die Dachhaut, welche sich in gutem Zustand befinden muss. Nur dann wird vermieden, dass der Regen den Dämmwert des Materials vermindert.

Das Anbringen des Dämmstoffs kann in verschiedenen Weisen durchgeführt werden. Bei der Aufsparrendämmung wird das Material auf die Sparren montiert, wodurch die Dämmplatten eine ununterbrochene Fläche bilden. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden. Dieser Vorteil ist auch bei der Untersparrendämmung vorhanden. Gegenüber der Zwischensparrendämmung kann sich dadurch eine Steigerung des Wärmedämmungseffekts von bis zu 25% ergeben.

Ein letzter Aspekt sollte schließlich der Schall- sowie Brandschutz darstellen. Soll man den Raum unbehelligt nutzen können, sind beide Punkte wichtige Kriterien bei der Auswahl des Dämmstoffs. Nur so lässt sich auch der Dachboden unbeschwert nutzen - ob fürs Arbeiten oder Feiern.

Aufgepasst: Das ändert sich für Hausbauer im Jahr 2009

Freitag, 05. Dezember 2008

Beim Hausbau ist Achtung geboten: Ab dem Jahr 2009 gelten beim Neubau, Umbau oder Verkauf einige neue Bestimmungen. Die meisten bautechnischen Auflagen betreffen den Klimaschutz und ressourcenschonendes Bauen.

Häuslebauer sollten sich im Laufe des neuen Jahres auf weitere Änderungen einstellen, die im Moment noch im Prozess der Ausarbeitung und Verabschiedung stecken. Ganz oben auf der Liste: Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die noch einmal verschärft werden soll. “Energie ist ein knappes Gut”, betont man im Bauministerium.

Die Verordnung ist bereits seit sechs Jahren ein zentraler Aspekt des Baurechts in Deutschland. Sie gibt Mindestanfoderungen für Neubauten, Umbauten und Modernisierungen von Häusern vor. Nach den Plänen des Bauministeriums sollen die Anforderungen sowohl an die Wärmedämmung wie auch an den Primärenergiebedarf um bis zu 30 Prozent erhöht werden. Nachtstromspeicherheizungen mit einem Alter von mehr als 30 Jahren müssen nach und nach abgestellt werden. Damit die Änderungen tatsächlich in Kraft gesetzt werden, muss der Bundesrat jedoch noch zustimmen.

Schon heute schreibt die EnEV einen Gebäudeausweis für Hausbesitzer vor, deren Gebäude vor 1965 errichtet wurden. Der “Energiepass” ist potenziellen Miet- oder Kaufinteressenten vorzulegen. Ab dem 1. Januar 2009 gilt dies für alle Eigentümer von Wohngebäuden.
Eine weitere Neuerung besteht in der Pflicht für Neubauten, einen bestimmten Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, z.B. mit Biomasseheizungen, Wärmepumpen oder Solarwärmeanlagen.