| |
Artikel mit ‘Grundstück’ getagged
Dienstag, 08. Dezember 2009
Beim Kauf eines Grundstückes fallen für den Käufer folgende Kostenpositionen an.
- Kaufpreis der Immobilie
- Grunderwerbsteuer 3,5% des Kaufpreises
- Notarkosten ca. 1-2 % des Kaufpreises
- Grundbuchamt ca. 0,5% des Kaufpreises (meist in den Notarkosten enthalten)
- Kosten für die Finanzierung (etwa 1-2% in Höhe der Darlehenssumme)
- evtl. Maklergebühren von 3 - 6% zzgl. MwSt. auf den Kaufpreis (je nach Region unterschiedlich)
- evtl. Zustimmung des Verwalters (ca. 200 €)
- evtl. Erschließungsgebühren
Die Kaufnebenkosten sind je nach Fälligkeit zu bezahlen, ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung (Erhalt nach Zahlung der Grunderwerbsteuer an das Finanzamt) findet keine Kaufabwicklung bzw. Eintragung in das Grundbuch statt. Der Zeitpunkt der Kaufpreiszahlung und die Übergabe (”Übergang von Nutzen und Lasten”) der Immobilie wird mit dem Verkäufer im Kaufvertrag vereinbart.
Allgemeine Hinweise
Gemäß dem BGB ist das Gebäude wesentlicher Bestandteil des Grundstücks, der vereinbarte Kaufpreis ist häufig Ausgangspunkt um die Nebenkosten zu errechnen.
Notargebühren
Immobilienkaufverträge bedürfen für ihre Gültigkeit der notariellen Beurkundung, der Immobilienkauf “per Handschlag” ist nichtig. Für die Tätigkeit des Notars fallen Gebühren an, deren Höhe sich nach dem Kaufpreis bzw. dem Grundschuldbetrag richtet.
Tags:Gebäude, Grundbuch, Grundstück, Kaufpreis, Kosten, Nebenkosten, Notargebüren Veröffentlicht in Hausbau | Keine Kommentare »
Freitag, 03. Juli 2009
Nach dem Erwerb eines Grundstücks ist die Freude zunächst groß: Die Ideen für die Bebauung sprudeln, Pläne werden gehegt, Wunschträume erdacht. Doch bevor es an die Umsetzung geht, sollten sich die angehenden Bauherren ein entscheidendes Dokument ansehen: den Bebauungsplan. Denn dieser kann so manchen Traum schnell wieder zerstören.
Der Bebauungsplan liefert wichtige Informationen über das Grundstück. Vor allem legt er fest, was bzw. in welchem Umfang dort gebaut werden darf.
Der Plan lässt sich bereits vor dem Kauf eines Grundstücks beim zuständigen Amt der Gemeinde (in der Regel das Bauamt) einsehen. So kann man im Vorfeld abwägen, ob das Grundstück den eigenen Vorstellungen überhaupt entsprechen kann. Bei Verständnisschwierigkeiten beim Lesen des Plans ist es möglich, sich Hilfe von den zuständigen Beamten oder einem Architekten zu holen.
Der Bebauungsplan regelt nicht nur den genauen Standort des Hauses auf der Parzelle, sondern meist auch dessen Größe (Höhe, Breite, etc.). Darüber hinaus legt er die Grenzen, Baulinien und die Anzahl der Geschosse, die gebaut werden dürfen, fest. Je nach Gemeinde schreibt der Plan auch eine bestimmte Gestaltung des Daches vor, etwa zur Wahrung des Ortsbildes.
Hinsichtlich des Bebauungsplans herrscht Rechtssicherheit und -verbindlichkeit. Das bedeutet zum einen, dass das Bauamt nach dem Erwerb den Plan nicht mehr (maßgeblich) verändern darf. Zum anderen muss sich der Grundstücksbesitzer an die Regeln des Plans halten.
Tags:Baurecht, Bauvorschriften, Bebauungsplan, Grundstück, kaufen, Regeln Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Sonntag, 01. Februar 2009
Kuriosum in Leutkirch: Weil ein Unternehmer sein Grundstück für andere Zwecke nutzen will, gleichzeitig aber das darauf stehende Haus nicht abreißen möchte, verschenkt er es kurzerhand. Die einzige Bedingung: Der neue Hausbesitzer muss das in Wuchzenhofen stehende Haus abbauen und dann an einem Platz seiner Wahl wieder aufstellen.
Josef Mösle hängt zu sehr an seinem 33 Jahre alten Haus, als dass er es einfach per Abrissbirne entfernen lassen wollte. Stattdessen würde er es gerne jemandem überlassen, der sich ein Hausbau sonst vielleicht nicht leisten könnte.
Zwar sind auch für den Ab- und anschließenden Wiederaufbau mehrere Tausend Euro nötig, doch mit viel Eigenleistung und Hilfe aus dem Bekanntenkreis seien die Belastungen zu schultern, ist Mösle sich sicher. Natürlich macht es ein auch Abbau erforderlich, sich zunächst bei der Fertigbaufirma die genauen Baupläne einzuholen und auf dem neuen Grundstück ein neues Fundament zu schaffen. Dazu kommen Investitionen für den Transport, Außenputz und Anlage rund um das “neue” Haus.
Wer das neue Haus letztlich bekommt, entscheidet Mösle natürlich selbst. Mehr als zwei Dutzend Anfragen hat er schon.
Tags:Abbau, Abriss, Fertighaus, Fertighausfirma, Fundament, Grundstück, Haus, Hausbau, Leutkirch, Umbau Veröffentlicht in Allgemein | 2 Kommentare »
Samstag, 03. Januar 2009
Auf steigende Baukosten haben die Hausbauer in den vergangenen Jahren vor allem reagiert, indem sie auf gebrauchte Immobilien zurückgegriffen haben. Zwar ist dort das Risiko böser Überraschungen in Form unvorhergesehener Reparaturen größer, doch die teilweise signifikant geringeren Preise älterer Bauten waren häufig ausschlaggebend für die Entscheidung.
Häuslebauer, die sich dennoch für einen Neubau entschieden haben, achteten in den vergangenen Jahren jedoch auch auf ihre Kosten. Eine von mehreren Baufinanzierern in Auftrag gegebene Studie ergab nun, dass die Bauherren zur Kostensenkung ihre Eigenleistung erheblich gesteigert haben.
Insgesamt gaben neun von zehn Teilnehmer der Erhebung an, beim Hausbau aufs Geld achten zu müssen und aus diesem Grund nach Kostensenkungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Auf Platz eins der Einsparungen: die sogenannte “Muskelhypothek”, das heißt die selbst erbrachte Leistung.
Die Befürchtung, die Betroffenen könnten sich zuviel zumuten, wurde von der Statistik aber nicht bestätigt. Nur vier Prozent aller Häuslebauer wollten die eigenen vier Wände ausschließlich durch Eigenleistung errichten.
Gespart wird außerdem an Räumen, die nicht unbedingt für notwendig gehalten werden. Knapp 40 Prozent verzichteten auf den Keller, weitere 25 Prozent entschieden sich anstatt einer Garage für einen kostengünstigeren Carport.
Bei der Wahl der Grundstücke dagegen geben sich die Hausbauer weniger kompromissbereit. Aufgrund niedrigerer Bauplatzpreise an einem anderen Ort zu bauen, kommt für weniger als ein Zehntel der Bauherren in Betracht. Schon eher wählt man aus Sparzwängen einen Baugrund, der etwas kleiner ist.
Weitere Sparmöglichkeiten ergeben sich aus der Verwendung von preiswerten Baumaterialien und aus der Nutzung einfacher Bauformen. Schließlich bleibt die Alternative Doppelhaushälfte oder Reihenhaus, wodurch nicht nur die Erschließlung des Grundstückes, sondern auch das Bauen insgesamt billiger wird.
An der Wohnfläche wiederum sparen nur wenige Häuslebauer. Lediglich sechs Prozent gaben an, sich des Geldes wegen in diesem Bereich einzuschränken.
Quelle: morgenpost.de
Tags:Bauen, Bauherr, Eigenleistung, Einsparen, Einsparung, Grundstück, Hausbau, Häuslebauer Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Freitag, 31. Oktober 2008
Fluchtwege sind jederzeit freizuhalten - und das gilt auch für Besitzer von Einfamilienhäusern, die von keinen Fremden bewohnt werden. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg sind die Bewohner des Hauses dazu verpflichtet, die eigenen Fluchtwege zu jeder Zeit begehbar zu machen.
In dem konkreten Fall ging es um eine Familie aus dem Landkreis Olpe, welche durch sperriges Altpapier und einer riesigen Menge von Sperrmüll den Fluchtweg auf dem eigenen Grundstück versperrt hatte. Bereits das Betreten des Hauses bereitete der Polizei große Schwierigkeiten, da sich schon im Hauseingang Kartons, Zeitungen und ähnliches stapelten. Über das gesamte Haus verteilt ließen die etlichen Stapel nur noch enge Lücken zur Bewegung. Als sämtliche Aufforderungen zum Aufräumen nichts bewirkten, ordnete die zuständige Behörde der Gemeinde die Räumung des Sperrguts an - auf Kosten der Eigentümer.
Das Verwaltungsgericht bestätigte nun die Rechtmäßigkeit der Anordnung. Sie sah in dem Vorfall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, der das Amt entgegen getreten sei. Das im Haus gelagerte Papier und Holz hätten die Bekämpfung eines möglichen Brandes stark erschwert. Der eingeschränkte Zugang zum Treppenhaus und den Räumen hätte ein wirkungsvolles Eingreifen der Feuerwehr unmöglich gemacht, so die Argumentation.
Quelle: marlaktuell.de
Tags:Fluchtwege, Grundstück, Haus, Hausbesitzer Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
Sonntag, 26. Oktober 2008
Es gibt immer ein zweites Mal. Zumindest immer häufiger. Denn: ein nicht unbeachtlicher Teil an Menschen über 50 entschließen sich nach dem Auszug ihrer Kinder, noch einmal zu bauen. Zu Nutze machen sie sich ihre langjährigen Erfahrungen und die Tatsache, dass sie bei der Bauplanung viel Zeit haben. Am Ende gehen die Häuslebauer damit mit ganz konkreten Vorstellungen zum Architekten. Und die sind nicht selten das genaue Gegenteil von den Wünschen, die beim ersten Hausbau wichtig waren.
Stehen beim ersten Bau oftmals die Bedürfnisse der Kinder an ersten Stelle, spielen Faktoren wie Spielplätze in der Umgebung, Erreichbarkeit von Schulen und Kindergärten später keine Rolle mehr. Anstatt dessen wird Wert darauf gelegt, dass Geschäfte und Ärzte in unmittelbarer Nähe sind und die Verkehrsanbindung einigermaßen komfortabel.
Große Gärten können ein toller Ort zum Toben und Spielen sein, doch im Alter wirken sie oft als Belastung. Aufwändige Instandhaltung und Pflege sind sehr mühsam und später kaum noch zu bewältigen. Daher stehen bei der “Generation 50plus” kleinere Grundstücke mit ebenen Grasflächen im Trend. Einfache Handhabung und Pflege ist auch bei der Gesamtarchitektur ein Faktor; auf Erker und Gauben wird daher beim Zweitbau eher verzichtet.
Hobbyräume und ähnliches können nun besser in die Pläne eingearbeitet werden, da die finanziellen Möglichkeiten im Alter häufig etwas mehr Luxus zulassen. Das führt auch dazu, dass das zweite Haus nicht unbedingt kleiner ausfällt als das erste. Obwohl die Hausherren vermeiden sollten, von Anfang an eine “Rheumaatmosphäre” zu schaffen, müssen Möglichkeiten des altergerechten Umbaus dennoch berücksichtigt werden. Breite Treppen sind daher die Devise - dort kann notfalls auch einfach ein Treppenlift angebracht werden. Schließlich raten Experten: Das Erdgeschoss sollte so gestaltet sein, dass es sich dort komplett leben lässt, d.h. auch Bad und Dusche sollten dort untergebracht werden. Weitere Tipps und Dienstleister zum Thema “barrierefreies Bauen” erhalten Sie auf unserer Homepage “Bauen-einrichten.de.
Quelle: www.morgenpost.de
Tags:Anlage, barrierefrei, Bauen, Garten, Grundstück, Hausbau, Komfort, Zweitbau, zweites Haus Veröffentlicht in Allgemein | Keine Kommentare »
|
|