5. Februar 2012
  www.bauen-einrichten.de  
  Startseite | Private Bauausschreibungen | Gewinnspiele | Messen | Firmensuche | b&e.tv | News | Blog  
 

Artikel mit ‘Haus’ getagged

Hausverkauf: Darauf müssen Sie achten

Freitag, 20. November 2009

Nicht nur das Hausbauen ist anstrengend - auch der Hausverkauf kann für Immobilienbesitzer zur Belastung werden. Dabei kann es viele Gründe geben, die eigenen vier Wände zu verkaufen: Wechsel des Arbeitsplatzes, Umzug, Neubau oder ein geerbtes Gebäude, das nicht selbst genutzt werden kann. Was aber gilt es eigentlich beim Hausverkauf zu beachten?

Zunächst einmal sollte der Wert des Gebäudes genau bestimmt werden. Wer die Preisgestaltung nicht seinem Makler überlassen oder zumindest selbst eine Vorstellung von dem Wert der Immobilie haben möchte, sollte sich von einem professionellen Baugutachter beraten lassen. Der erstellt gegen eine Gebühr auf der Grundlage der Baudaten ein Gutachten, das zur Wertbestimmung herangezogen werden kann.

Viele Immobilienbesitzer sind im ersten Moment enttäuscht über die Schätzsumme. Zwei Dinge gilt es hier allerdings zu beachten: Zum einen verfügt der Baugutachter in der Regel über Erfahrung und hat Kenntnis über die aktuelle Marktlage. Er sieht als objektiver Experte nicht die vielen ideellen Werte, die private Besitzer in ihrem Eigentum sehen. Damit nimmt er die Perspektive von potenziellen Käufern ein, die ebenfalls nur den materiellen Wert sehen. Es bestehen damit realistischere Chancen, das Haus ohne überhöhte Preiserwartungen auf dem Markt loszuwerden. Nicht vergessen werden darf: Wird das Gebäude zu lange auf dem Markt gehandelt, sinkt automatisch sein Preis, da niemand Interesse an einem “Ladenhüter” hat. Zudem ist Zeit verlorenes Geld: Denn in der Zeit, in der man nicht verkauft, müssen Unterhaltskosten für das alte Haus und möglicherweise Maklergebühren und Zweitwohnung weiter bezahlt werden.

Neben dem Preis ist es aber auch wichtig, den Verkäufern ein ehrliches Bild von der Immobilie zu vermitteln. Dazu gehören nicht nur korrekte Angaben in der Verkaufsanzeige, sondern auch Offenheit über den Zustand der Immobilie, die Gründe für den Auszug und eine lückenlose Dokumentation sämtlicher Umbauten, Renovierungen, etc.

Immobilie: Ausreichend versichert muss sie sein

Sonntag, 26. Juli 2009

Gerade die turbulenten Sommergewitter und Unwetter rufen es uns wieder in Erinnerung: Die eigene Immobilie sollte ausreichend versichert sein. Doch dies ist häufig einfacher gesagt als getan - im Dickicht der unterschiedlichen Angebote ist es schwierig, die genauen Leistungen im Blick zu haben.

So muss für Photovoltaikanlagen etwa eine eigene Versicherung gegen Unwetterschäden abgeschlossen werden, es sei denn, die private Haftpflichtversicherung oder Wohngebäudeversicherung deckt diese Anlagen nicht bereits ab. Bei Unsicherheit sollten sich Immobilienbesitzer daher die Versicherungspolice genau durchlesen.

Für Schäden an Häusern und - je nach Umfang - auch für Schäden im Garten, an Gartenhäusern oder Ähnlichem haftet in der Regel die Wohngebäudeversicherung. Wurden die Schäden durch einen Sturm verursacht, muss der Versicherte jedoch nachweise, dass dieser mindestens eine Stärke von acht erreicht hat. Hagelschäden werden dagegen normalerweise problemlos übernommen; es sei denn, die beschädigten Hausteile waren grob fahrlässig befestigt oder bereits in desolatem Zustand.

Für bewegliche Gegenstände innerhalb der Immobilie gibt es die Haftpflichtversicherung. Je nach Art des Vertrags deckt sie auch die Wohnungen von Kindern, die noch über kein eigenes Einkommen verfügen.

Beim Hausbau nicht erst nach der Bemusterung aufpassen

Sonntag, 26. Juli 2009

Weil Häuslebauer häufig noch nicht genau wissen, wie ihr Haus einmal aussehen soll, erhöht sich die im Bauvertrag festgeschriebene Summe für das Eigenheim in vielen Fällen noch einmal um bis zu 7.500 Euro. Zu diesem Schluss kommt die Studie des Schutzbundes der Bauherren von Berlin.

Häufig wird erst nach Abschluss des Bauvertrages die endgültige Ausstattung festgelegt. Bei der sogenannten Bemusterung, im Zuge derer die Hausbauer in Musterhäusern abschließend ihre Einrichtung aussuchen, kommen daher noch einmal Kosten für Leistungen hinzu, die im Bauvertrag nicht präzise definiert wurden. Ein Beispiel: Während im Bauvertrag lediglich steht, “Das Bad wird gefliest”, werden bei der Bemusterung die genauen Fliesen ausgesucht, die gegebenfalls über den Grundpreis hinausgehen. Bei den vielen Einzelpositionen, die es auszuwählen gilt, kommt dann schnell ein sattes Plus im Kaufpreis hinzu.

Häuslebauer sollten sich also vorab genau informieren, welcher Standard im Bauvertrag festgelegt wurde und im Zweifelsfall bei der Auswahl auf die teuren Designer-Fliesen verzichten. Doch nicht erst nach dem Abschluss des Bauvertrages beginnt die Verantwortung des Bauherren: Bereits vor der Unterzeichnung sollten die Wünsche und Anforderungen ans neue Haus so präzise wie möglich formuliert werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Welches Haus ganz genau?

Sonntag, 12. Juli 2009

Direkt nach der Entscheidung, in den eigenen vier Wänden wohnen zu wollen, steht die “Qual der Wahl” an: Welche Hausform soll es eigentlich sein? Welche Art von Haus wird meinen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht? Nicht wenige sind angesichts der vielen Möglichkeiten einigermaßen rat- und hilflos. Hier die wichtigsten Bauformen:

Reihenhaus:
Bei einem Reihenhaus sind die Kosten für das Baugrundstück häufig geringer als bei einem freistehenden Baugrund, da sich mehrere Bauherren die Kosten für die Erschließung und das Grundstück teilen. Manche empfinden es jedoch als Nachteil, auf relativ engem Raum mit anderen Familien/Bewohnern zusammenzuwohnen und fühlen sich dort eingeengt.

Bungalow:
Ein Bungalow ist ein Haus mit nur einer Etage. Da Bungalows nicht hoch, sondern breit bebaut werden, kann dennoch eine Wohnfläche von einhundert Quadratmetern und Mehr zustande kommen. Gerade ältere Häuslebauer schätzen die Ebenerdigkeit, die ein altersgerechtes Wohnen erheblich erleichtert.

Ein- oder Mehrfamilienhaus:
Ein Ein- oder Mehrfamilienhaus geht normalerweise über zwei oder mehr Stockwerke. Von den vorgestellten Bauformen handelt es sich um die teuerste; allerdings bietet sie in der Regel auch die größte Wohnfläche und eignet sich besonders für Familien.

Fertighaus zu verschenken

Sonntag, 01. Februar 2009

Kuriosum in Leutkirch: Weil ein Unternehmer sein Grundstück für andere Zwecke nutzen will, gleichzeitig aber das darauf stehende Haus nicht abreißen möchte, verschenkt er es kurzerhand. Die einzige Bedingung: Der neue Hausbesitzer muss das in Wuchzenhofen stehende Haus abbauen und dann an einem Platz seiner Wahl wieder aufstellen.

Josef Mösle hängt zu sehr an seinem 33 Jahre alten Haus, als dass er es einfach per Abrissbirne entfernen lassen wollte. Stattdessen würde er es gerne jemandem überlassen, der sich ein Hausbau sonst vielleicht nicht leisten könnte.

Zwar sind auch für den Ab- und anschließenden Wiederaufbau mehrere Tausend Euro nötig, doch mit viel Eigenleistung und Hilfe aus dem Bekanntenkreis seien die Belastungen zu schultern, ist Mösle sich sicher. Natürlich macht es ein auch Abbau erforderlich, sich zunächst bei der Fertigbaufirma die genauen Baupläne einzuholen und auf dem neuen Grundstück ein neues Fundament zu schaffen. Dazu kommen Investitionen für den Transport, Außenputz und Anlage rund um das “neue” Haus.

Wer das neue Haus letztlich bekommt, entscheidet Mösle natürlich selbst. Mehr als zwei Dutzend Anfragen hat er schon.

Junge Leute wollen bauen – und packen gerne mit an

Donnerstag, 29. Januar 2009

Das eigene Haus steht hoch im Kurs: 30 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren wollen in Eigenheim erwerben. Über drei Viertel davon sind bereit, sich am Hausbau selbst zu beteiligen. Ausbauhäuser liegen deshalb voll im Trend. Laut einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist massa haus mit Abstand der bekannteste Haushersteller. Über 1.800 Baufamilien entschieden sich im vergangenen Jahr für ein massa-Haus.

80 Prozent der bauwilligen Männer und Frauen gaben an, dass sie sich am eigenen Hausbau beteiligen würden, einerseits um mehr Haus fürs gleiche Geld zu bekommen (47 Prozent), andererseits um ihr Heim individuell gestalten zu können (49 Prozent). Die GfK hatte 2.000 Personen aus ganz Deutschland befragt. Wichtig sind den jungen Bauherren dabei vor allem umweltfreundliche Baustoffe (57 Prozent) sowie eine gute Beratung bei der Grundstücksuche und Finanzierung. massa haus ist der Erhebung zufolge der bekannteste Haushersteller: 42 Prozent der Befragten gaben an, massa haus zu kennen – mehr als doppelt so viele im Vergleich zum Zweitplatzierten. Mit seinen Ausbauhäusern trifft der Haushersteller genau ins Ziel: günstig, umweltfreundlich und energiesparend. Über 1.800 wurden im Jahr 2008 verkauft – entgegen der allgemeinen Entwicklung. Das entspricht einem Plus von knapp 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Eigenleistung und energiesparende Bauweise kombiniert

Der Erfolg der Häuser kommt durch die energiesparende Bauweise und das einfache Ausbausystem zustande. Der nachwachsende, umweltfreundliche und wärmedämmende Werkstoff Holz macht sie zu echten Energiesparern, die die aktuellen Vorgaben der Energieeinsparverordnung ohne Mehrkosten um bis zu 25 Prozent unterschreiten. Ein verbesserter Wandaufbau und eine standardmäßige 3-fach-Verglasung senken den Energiebedarf noch einmal zusätzlich. So können Hausbesitzer zur Finanzierung zusätzlich staatliche Fördergelder und zinsgünstige Darlehen nutzen, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Gleichzeitig können sich die Baufamilien dank des einfachen massa-Ausbauhaussystems je nach Wunsch und handwerklichem Geschick selbst am Innenausbau beteiligen und so die Kosten senken. Unterstützt werden sie dabei durch eine ausführliche Beratung vor Ort und durch perfekt abgestimmte Ausbaupakete. Die Banken und Baufinanzierer rechnen die Eigenleistung als sogenannte Muskelhypothek zum Eigenkapital hinzu.

„Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Erfolg und über das Ergebnis der Umfrage“, erklärt Jürgen Hauser, Geschäftsführer von massa haus. „Dafür haben alle massa-Mitarbeiter 30 Jahre mit vollem Einsatz gearbeitet und es bestätigt auch unser Prinzip: gute Qualität zu günstigen Preisen.“ Insgesamt wurden von massa haus seit 1978 bereits mehr als 20.000 Häuser verkauft.

Über massa haus GmbH
Die 1978 gegründete massa haus GmbH mit Hauptsitz in Simmern (Hunsrück) ist zum Marktführer unter den Ausbauhaus-Herstellern Deutschlands avanciert. Seit Produktionsbeginn errichtete das Unternehmen bereits über 20.000 Häuser; derzeit werden jährlich etwa 1.500 gestellt. Besonderer Wert wird dabei auf energiesparendes, gesundes Wohnen sowie attraktive Finanzierungsangebote gelegt. Bundesweit bieten 75 Musterhäuser interessierten Kunden eine ausführliche Vor-Ort-Beratung an. www.massa-haus.de

Repräsentative Umfrage unter 2.000 Männern und Frauen über 14 Jahre: 31 Prozent der 20- bis 29-Jährigen planen ein Eigenheim, 80 Prozent sind bereit, dafür selbst mit anzupacken (Werte gerundet). Quelle: massa haus/GfK


Mit seinen Ausbauhäusern liegt massa haus voll im Trend: Rund 1.800 Baufamilien entschieden sich in diesem Jahr für ein massa-Haus – 42 Prozent der bauwilligen Familien in Deutschland kennen den Hersteller aus Simmern im Hunsrück.

Bauherren-Schutzbund steht mit Rat und Tat zur Seite

Montag, 15. Dezember 2008

Immer wieder hören Häuslebauer den Rat, sich vorab ausreichend zu informieren. Argumente haben die Warner und Bedenkenträger genügend: Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Bauherren sich mit Betrug und nicht erbrachten Leistungen herumschlagen müssen. Aber wo kann man sich eigentlich kompetente Ratschläge einholen? Woher bekommt man die wertvollen Tipps und Hinweise für den Hausbau?

Wie so oft ist auch bei diesem Thema das Internet eine hilfreiche erste Quelle für Informationen rund ums Thema Bauen. Bei vielen Herstellern kann man sich ausführlich über Produkte und Preise informieren und Ideen und Anregungen einholen. Manche Bauherren dokumentieren ihre Erfahrungen und Erlebnisse und schreiben über das “Unternehmen Hausbau” sogar ein Web-Tagebuch (vgl. http://www.bauen-einrichten.de/blog/2008/11/buchtipp-ein-ratgeber-fur-hauslebauer/). Ein Blick ins Netz kann auch einen ersten Überblick über Fachliteratur und Lektüre geben.

Eine besondere Quelle stellt die gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation “Bauherren-Schutzbund e.V.” dar, die auch im Internet unter www.bsb-ev.de zu finden ist. Als Vertreter von privaten Bauherren, Wohneigentümern und Immobilienkäufern setzt sie sich nicht nur für die Verbraucherschutzrechte ein, sondern bietet auf seiner Homepage auch viele nützliche Downloads wie etwa Ratgeber, Informationen zu neuen Bauvorschriften und vieles mehr an. Als Mitglied kann man auf die Expertise und den Beratungsservice des Vereins zugreifen. Im Forum werden Fragen rund ums Thema Hausbau diskutiert.

Vorausschauend bauen: Auch ein Häuslebauer wird älter

Sonntag, 30. November 2008

Auch wenn es gerade für jüngere Bauherren befremdlich wirken mag: In die Bauplanungen sollte unbedingt eine altersgerechte Gestaltung der gesamten Innen- und Außeneinrichtung einfließen. Nur so lassen sich spätere, umständliche und aufwändige Umbauten vermeiden, die nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld beanspruchen können.

Barrierefreiheit ist beim vorausschauenden Bauen Pflicht: Unnötige Schwellen oder Treppenstufen werden von vorn herein weggelassen. Im Übrigen ist diese Bauweise nicht nur dann von Vorteil, wenn man auch im Alter oder mit einer Behinderung noch im Haus wohnen bleiben möchte, sondern auch dann, wenn man kleine Kinder hat.

Vor und hinter den Türen sollte eine Rangierfläche von ca. 1,5 Metern eingeplant werden. Für Familien wird es so einfacher, Kinderwagen zu bewegen, und später können sich dadurch auch Rollstuhlfahrer im Haus bewegen. Auch die Breite von Wohnungstüren sollte aus diesem Grund nicht zu knapp bemessen sein. In puncto Türen sind darüber hinaus Schiebetüren zu empfehlen, die sich für Personen mit eingeschränktem Bewegungsradius wesentlich leichter öffnen lassen. Ist der Treppenlauf breit genug gestaltet, lässt sich im Nachhinein problemlos ein Treppenlift installieren.

Oftmals kann aus bautechnischen Gründen ein Gefälle zwischen Hauseingang und Zufahrt nicht vermieden werden. Anstatt Treppenstufen einzubauen, kann man hier jedoch auch auf Rampen bzw. eine schräge Einsetzung von Bodenplatten zurückgreifen.

Auch im Badezimmer können Hindernisse auftreten: Eine allzu hohe Duschwanne macht das Baden im Alter zur Qual. Wird hingegen sofort eine bodengleiche Dusch- bzw. Bodenwanne eingebaut. muss man sich darüber später keine Gedanken machen.

Es gibt noch viele weitere Beispiele und Hinweise für altersgerechtes Bauen. Wichtig ist daher, die Problematik grundsätzlich zu berücksichtigen und schon früh in die Planungen zum Hausbau einfließen zu lassen.

Häuslebauer in Bayern: Förderung sichern!

Freitag, 14. November 2008

Häuslebauer in Bayern aufgepasst: Während viele andere Bundesländer von der ihnen bei der Förderalismusreform zugeschriebenen Kompetenz zur Eigenheimförderung noch keinen Gebrauch gemacht haben, fördert der Freistaat unter bestimmten Voraussetzungen den eigenen Hausbau mit Zuweisungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das “Bayerische Wohnungsbauprogramm” bietet für potenzielle private Immobilienbesitzer günstige Darlehen über 15 Jahre zu einem Zinssatz von 0,5% p.a. an. Dafür muss das Haus allerdings selbst genutzt werden; ansonsten fallen die besonderen Konditionen. Wird die Eigennutzung unterbrochen, wird die Verbilligung des Zinses für diesen Zeitraum ausgesetzt, kann zu einem späteren Zeitpunkt aber wieder aufgenommen werden. Familien, die ein Haus bauen bzw. erwerben wollen, dürfen sich zusätzlich über einen Zuschuss von 1500 Euro pro Kind freuen.

Anspruch auf Unterstützung haben allerdings nur Haushalte mit einem geringen Einkommen. In einem 1-Personen-Haushalt beträgt die Grenze 19.000 Euro, leben zwei Personen im Haushalt, erhöht sich diese um 10.000 Euro. Die Summe erhöht sich gestaffelt pro weiterer Person; Kinder erhöhen die Freibeträge zusätzlich.

Bei der Prüfung des Antrags wird darüber hinaus darauf geachtet, dass die potenziellen Häuslebauer in der Lage ist, die finanzielle Belastung dauerhaft zu tragen. Deshalb muss der Eigenanteil bei einem Viertel der Gesamtkosten liegen. Der Antrag kann auch nur dann positiv ausfallen, wenn er noch vor dem Baubeginn eingereicht wurde.

Der Umfang der Wohnungsbauförderung in Bayern beträgt 200 Millionen Euro. Bei einer Häufung von Anträgen wird auch nach der sozialen Dringlichkeit entschieden und bewilligt. Der vergünstigte Kredit kann mit anderen Darlegen kombiniert werden. Viele Kommunen beispielsweise fördern junge Familien mit Kindern zusätzlich. Der Antrag muss an das zuständige Landratsamt gerichtet werden.

Quelle: sueddeutsche.de

Buchtipp: Ein Ratgeber für Häuslebauer

Dienstag, 11. November 2008

Ein eigenes Haus zu bewohnen, davon träumen viele Deutsche. Doch den Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, ist häufig sehr schwierig. Aufgrund der großen Investition und der Komplexität der Angelegenheit schreckt so manch einer vor dem Schritt zurück.

Bevor man die angesprochene große Investition tätigt, sollte man sich daher im Vorfeld gut informieren. Hilfreich ist hierbei eine - mit einem Preis von 9,80 eher kleine - Investition: Der aus Weinheim stammende Journalist Carsten Propp hat einen Ratgeber für Häuslebauer geschrieben, die noch am Anfang des großen Unterfangens stehen und einen ersten Einstieg in die Thematik benötigen.

“Auf die Plätze Fertighaus” basiert auf Propps Online-Dokumentationen über den Bau seines eigenen Hauses. In einer Art Bautagebuch hatte er von seinen eigenen Erfahrungen berichtet, wichtige Tipps gegeben und viele Fotos veröffentlicht. Da Propp und seine Familie auf unerwartet große Resonanz stießen und viele angehenden Häuslebauer nachhakten, stellt das Taschenbuch nun eine Erweiterung des Blogs dar und vermittelt Anregungen, beinhaltet Checklisten und listet wichtige Adressen auf. Gerade durch den persönlichen Bezug handelt es sich nicht um ein trockenes Sachbuch, sondern um unterhaltsame und informative Lektüre.

Zu den behandelten Themen gehören das persönliche Finanzbudget, das Finden des richtigen Hausangebots sowie alles rund um eine positive Energiebilanz. Praktische Listen, Übersichtsdarstellungen und Adressen erhöhen den Nutzen für den Leser zusätzlich.

Fazit: “Auf die Plätze Fertighaus” ist der ideale Lesestoff für alle, die noch ganz am Anfang des Hausbaus stehen. Es vermittelt einen Eindruck davon, was es bedeutet, ein Haus zu bauen und stellt mit den vielen Tipps und Hinweisen der perfekte Ratgeber für künftige Bauherren dar.

Das Buch auf einen Blick:
Titel: “Auf die Plätze Fertighaus”
Autor: Carstel Propp
Verlag: EditionDIesbach
ISBN: 978-3-936468-44-1
Preis: 9,80 Euro
144 Seiten
Taschenbuchformat