18. Mai 2012
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Bei Angeboten für Immobilien auf den Energieausweis achten

Montag, 31. August 2009

Die aktuelle Zinssituation macht für viele eine günstige Baufinanzierung und damit eine eigene Immobilie als Altersvorsorge möglich. Aufgrund der niedrigen Zinsen können die Bauherren mit weitaus weniger Nebenkosten innerhalb der Finanzierung kalkulieren und sich den Traum von der eigenen Immobilie zu günstigen Konditionen erfüllen.

Bei der Überlegung, sich eine eigene Immobilie zu kaufen, können zwei Möglichkeiten in Betracht kommen – ein bestehendes Haus kaufen oder ein neues Haus bauen. Beim Neubau des Eigenheims sollten die künftigen Immobilienbesitzer immer bedenken, dass gerade im ersten Jahr das Haus einiges an Wert verliert. Wer weiteren Wertverlust der Immobilien vermeiden möchte, muss das Haus regelmäßig instand halten und renovieren – schließlich soll für viele die Immobilie als Altersvorsorge dienen und somit der Werterhalt gesichert werden. Dabei sollte zudem bei Neubauten berücksichtigt werden, dass im Hinblick auf den Energiepass für Häuser ein gewisser Anteil an Wärme aus erneuerbaren Energien gewonnen werden muss – dies spart nicht nur Geld beim Energieverbrauch, sondern ist gleichzeitig umweltfreundlich. Für Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien können spezielle Fördermittel bei der KfW Bank beantragt werden.

Die Situation am Immobilienmarkt ist derzeit positiv für künftige Hauseigentümer. Ein tolles Haus in Pulheim oder an weiteren Orten in Deutschland kann zu günstigen Konditionen erworben werden. Viele Immobilien in bester Lage stehen im Internet zur Auswahl – bei seriösen Immobilienmaklern können die Kunden sicher sein, dass die angebotene Immobilie tatsächlich dem Zustand gemäß dem Exposé entspricht. Wichtig ist für die baldigen Hausbesitzer, darauf zu achten, dass der Energiepass für Immobilien eingesehen werden kann. Der Energieausweis für Immobilien ist seit Beginn des Jahres 2009 Pflicht und muss sämtlichen Kaufinteressenten oder eventuellen Mietern vorgelegt werden.

Aufgepasst: Das ändert sich für Hausbauer im Jahr 2009

Freitag, 05. Dezember 2008

Beim Hausbau ist Achtung geboten: Ab dem Jahr 2009 gelten beim Neubau, Umbau oder Verkauf einige neue Bestimmungen. Die meisten bautechnischen Auflagen betreffen den Klimaschutz und ressourcenschonendes Bauen.

Häuslebauer sollten sich im Laufe des neuen Jahres auf weitere Änderungen einstellen, die im Moment noch im Prozess der Ausarbeitung und Verabschiedung stecken. Ganz oben auf der Liste: Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die noch einmal verschärft werden soll. “Energie ist ein knappes Gut”, betont man im Bauministerium.

Die Verordnung ist bereits seit sechs Jahren ein zentraler Aspekt des Baurechts in Deutschland. Sie gibt Mindestanfoderungen für Neubauten, Umbauten und Modernisierungen von Häusern vor. Nach den Plänen des Bauministeriums sollen die Anforderungen sowohl an die Wärmedämmung wie auch an den Primärenergiebedarf um bis zu 30 Prozent erhöht werden. Nachtstromspeicherheizungen mit einem Alter von mehr als 30 Jahren müssen nach und nach abgestellt werden. Damit die Änderungen tatsächlich in Kraft gesetzt werden, muss der Bundesrat jedoch noch zustimmen.

Schon heute schreibt die EnEV einen Gebäudeausweis für Hausbesitzer vor, deren Gebäude vor 1965 errichtet wurden. Der “Energiepass” ist potenziellen Miet- oder Kaufinteressenten vorzulegen. Ab dem 1. Januar 2009 gilt dies für alle Eigentümer von Wohngebäuden.
Eine weitere Neuerung besteht in der Pflicht für Neubauten, einen bestimmten Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, z.B. mit Biomasseheizungen, Wärmepumpen oder Solarwärmeanlagen.