22. Mai 2013
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Artikel mit ‘Häuslebauer’ getagged

Studie: So sparen die Deutschen beim Bauen

Samstag, 03. Januar 2009

Auf steigende Baukosten haben die Hausbauer in den vergangenen Jahren vor allem reagiert, indem sie auf gebrauchte Immobilien zurückgegriffen haben. Zwar ist dort das Risiko böser Überraschungen in Form unvorhergesehener Reparaturen größer, doch die teilweise signifikant geringeren Preise älterer Bauten waren häufig ausschlaggebend für die Entscheidung.

Häuslebauer, die sich dennoch für einen Neubau entschieden haben, achteten in den vergangenen Jahren jedoch auch auf ihre Kosten. Eine von mehreren Baufinanzierern in Auftrag gegebene Studie ergab nun, dass die Bauherren zur Kostensenkung ihre Eigenleistung erheblich gesteigert haben.

Insgesamt gaben neun von zehn Teilnehmer der Erhebung an, beim Hausbau aufs Geld achten zu müssen und aus diesem Grund nach Kostensenkungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Auf Platz eins der Einsparungen: die sogenannte “Muskelhypothek”, das heißt die selbst erbrachte Leistung.

Die Befürchtung, die Betroffenen könnten sich zuviel zumuten, wurde von der Statistik aber nicht bestätigt. Nur vier Prozent aller Häuslebauer wollten die eigenen vier Wände ausschließlich durch Eigenleistung errichten.

Gespart wird außerdem an Räumen, die nicht unbedingt für notwendig gehalten werden. Knapp 40 Prozent verzichteten auf den Keller, weitere 25 Prozent entschieden sich anstatt einer Garage für einen kostengünstigeren Carport.

Bei der Wahl der Grundstücke dagegen geben sich die Hausbauer weniger kompromissbereit. Aufgrund niedrigerer Bauplatzpreise an einem anderen Ort zu bauen, kommt für weniger als ein Zehntel der Bauherren in Betracht. Schon eher wählt man aus Sparzwängen einen Baugrund, der etwas kleiner ist.

Weitere Sparmöglichkeiten ergeben sich aus der Verwendung von preiswerten Baumaterialien und aus der Nutzung einfacher Bauformen. Schließlich bleibt die Alternative Doppelhaushälfte oder Reihenhaus, wodurch nicht nur die Erschließlung des Grundstückes, sondern auch das Bauen insgesamt billiger wird.

An der Wohnfläche wiederum sparen nur wenige Häuslebauer. Lediglich sechs Prozent gaben an, sich des Geldes wegen in diesem Bereich einzuschränken.

Quelle: morgenpost.de

Vorausschauend bauen: Auch ein Häuslebauer wird älter

Sonntag, 30. November 2008

Auch wenn es gerade für jüngere Bauherren befremdlich wirken mag: In die Bauplanungen sollte unbedingt eine altersgerechte Gestaltung der gesamten Innen- und Außeneinrichtung einfließen. Nur so lassen sich spätere, umständliche und aufwändige Umbauten vermeiden, die nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld beanspruchen können.

Barrierefreiheit ist beim vorausschauenden Bauen Pflicht: Unnötige Schwellen oder Treppenstufen werden von vorn herein weggelassen. Im Übrigen ist diese Bauweise nicht nur dann von Vorteil, wenn man auch im Alter oder mit einer Behinderung noch im Haus wohnen bleiben möchte, sondern auch dann, wenn man kleine Kinder hat.

Vor und hinter den Türen sollte eine Rangierfläche von ca. 1,5 Metern eingeplant werden. Für Familien wird es so einfacher, Kinderwagen zu bewegen, und später können sich dadurch auch Rollstuhlfahrer im Haus bewegen. Auch die Breite von Wohnungstüren sollte aus diesem Grund nicht zu knapp bemessen sein. In puncto Türen sind darüber hinaus Schiebetüren zu empfehlen, die sich für Personen mit eingeschränktem Bewegungsradius wesentlich leichter öffnen lassen. Ist der Treppenlauf breit genug gestaltet, lässt sich im Nachhinein problemlos ein Treppenlift installieren.

Oftmals kann aus bautechnischen Gründen ein Gefälle zwischen Hauseingang und Zufahrt nicht vermieden werden. Anstatt Treppenstufen einzubauen, kann man hier jedoch auch auf Rampen bzw. eine schräge Einsetzung von Bodenplatten zurückgreifen.

Auch im Badezimmer können Hindernisse auftreten: Eine allzu hohe Duschwanne macht das Baden im Alter zur Qual. Wird hingegen sofort eine bodengleiche Dusch- bzw. Bodenwanne eingebaut. muss man sich darüber später keine Gedanken machen.

Es gibt noch viele weitere Beispiele und Hinweise für altersgerechtes Bauen. Wichtig ist daher, die Problematik grundsätzlich zu berücksichtigen und schon früh in die Planungen zum Hausbau einfließen zu lassen.

Buchtipp: Ein Ratgeber für Häuslebauer

Dienstag, 11. November 2008

Ein eigenes Haus zu bewohnen, davon träumen viele Deutsche. Doch den Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, ist häufig sehr schwierig. Aufgrund der großen Investition und der Komplexität der Angelegenheit schreckt so manch einer vor dem Schritt zurück.

Bevor man die angesprochene große Investition tätigt, sollte man sich daher im Vorfeld gut informieren. Hilfreich ist hierbei eine - mit einem Preis von 9,80 eher kleine - Investition: Der aus Weinheim stammende Journalist Carsten Propp hat einen Ratgeber für Häuslebauer geschrieben, die noch am Anfang des großen Unterfangens stehen und einen ersten Einstieg in die Thematik benötigen.

“Auf die Plätze Fertighaus” basiert auf Propps Online-Dokumentationen über den Bau seines eigenen Hauses. In einer Art Bautagebuch hatte er von seinen eigenen Erfahrungen berichtet, wichtige Tipps gegeben und viele Fotos veröffentlicht. Da Propp und seine Familie auf unerwartet große Resonanz stießen und viele angehenden Häuslebauer nachhakten, stellt das Taschenbuch nun eine Erweiterung des Blogs dar und vermittelt Anregungen, beinhaltet Checklisten und listet wichtige Adressen auf. Gerade durch den persönlichen Bezug handelt es sich nicht um ein trockenes Sachbuch, sondern um unterhaltsame und informative Lektüre.

Zu den behandelten Themen gehören das persönliche Finanzbudget, das Finden des richtigen Hausangebots sowie alles rund um eine positive Energiebilanz. Praktische Listen, Übersichtsdarstellungen und Adressen erhöhen den Nutzen für den Leser zusätzlich.

Fazit: “Auf die Plätze Fertighaus” ist der ideale Lesestoff für alle, die noch ganz am Anfang des Hausbaus stehen. Es vermittelt einen Eindruck davon, was es bedeutet, ein Haus zu bauen und stellt mit den vielen Tipps und Hinweisen der perfekte Ratgeber für künftige Bauherren dar.

Das Buch auf einen Blick:
Titel: “Auf die Plätze Fertighaus”
Autor: Carstel Propp
Verlag: EditionDIesbach
ISBN: 978-3-936468-44-1
Preis: 9,80 Euro
144 Seiten
Taschenbuchformat

Beim Hausbau: Eigenleistung nicht überschätzen

Sonntag, 26. Oktober 2008

Es versteht sich ja eigentlich von selbst: Wer beim Hausbau selbst Hand anlegt, kann sehr viel Geld sparen. Dennoch ist Achtung geboten: Bei der Bauplanung sollte die Eigenleistung realistisch eingeschätzt werden.

Einer Berechnung des Verbandes privater Bauherren zufolge können Häuslebauer beim Bau eines 275.000 Euro teuren Reihenhauses (140 Quadratmeter) bis zu 25.000 Euro sparen, wenn sie selbst mit anpacken. Auf der anderen Seite stehen aber knapp 850 Stunden an Eigenleistung, informiert der Verband.

Ob das neben einem Vollzeitjob tatsächlich zu schaffen ist, bleibt mehr als fraglich. Allein für den Bereich Malern und Tapezieren sind bis zu 190 Arbeitsstunden veranschlagt.

Aus diesem Grund sollte man bereits während der Planungen mit einem Sachverständigen klären, welche Eigenleistungen tatsächlich möglich sind. Dazu ist auch eine präzise Abstimmung mit dem Gesamtbauplan nötig.

Quelle: www.test.de