18. Mai 2012
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Artikel mit ‘Heizen’ getagged

5 heiße Brennholztipps

Samstag, 05. September 2009

1.
Brennholz muss trocken sein

Nicht die Holzsorte ist entscheidend beim Brennholz, sondern die Trocknung! Wussten Sie, daß nasses, frisch geschlagenes Holz über nur halb soviel Brennwert wie lufttrockenes Holz verfügt? Das Brennholz sollte zwei Jahre gelagert sein. Erst dann weist es nur noch eine Restfeuchte von ungefähr 20 Prozent auf.

2.
Achten Sie dennoch auf die Holzsorte

Weichholz wie etwa Fichte verbrennt rasch mit großer Flamme, Hartholz hingegen verbrennt langsam mit großer Hitze. Ganz allgemein kann man sagen: Weichholz verfügt über einen niedrigeren Heizwert je Raummeter im Gegensatz zu Hartholz. Je größer die Holzoberfläche, umso besser verbrennt es. Aus diesem Grund sollte der Holzscheit einmal gespalten sein.

3.
Ist Brennholz-Ersatz zu empfehlen?

Holzbriketts beispielsweise aus dem Baumarkt sind aus Restholz verpresste Briketts und müssen nicht gelagert werden.

- Rindenbriketts werden aus Baumrinde gepresst und verfügen über einen noch höheren Heizwert als Hartholz.
- Braunkohlebriketts kann man zum Glut halten auch in einem Holzbrandofen verwenden. Zum reinen Heizen braucht jedoch Braun- oder Steinkohle (Eierkohlen), Verbrennungsluft von unten, welcher nur in einem Allesbrennereinsatz vorhanden ist.

4.
Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Ein offener Kamin oder Kachelofen stellt keinen Müllverbrennungsofen dar. Verbrannter Kunststoff beispieslweise setzt Dioxin frei und die in bedrucktem Papier enthaltene Druckfarbe beinhaltet Schwermetalle, welche nicht gesundheitsfördernd sind. Darüber hinaus sind diese Abgase extrem aggressiv und sind auf Dauer schädlich für die Ausmauerung, die Rauchgaswege sowie den Schornstein.

5.
Optimales Heizen

Holz verbrennt optimal bei Sauerstoffüberschuß, d. h. bei geöffnetem Luftschieber. Die Leistung eines Kachelofens kann also primär über die Brennholzmenge und nicht über den Luftschieber an der Feuerungstüre geregelt werden. Denn ein gedrosselter Abbrand bedeutet nur, daß der benötigte Sauerstoff fehlt, dass das Brennholz schlecht verbrennt und damit giftiges Kohlenmonoxid entsteht.

Nachdem das Brennholz zur Gänze abgebrannt ist (keine Flamme mehr sichtbar) sollte man den Luftschieber schließen, um die Glut zu halten. So wird das Auskühlen der gemauerten Züge verhindert und die erzeugte Wärme kann peu à peu an den Raum abgegeben werden.

Energie sparen: So schonen Sie Ihre Wärmepumpe!

Samstag, 21. Februar 2009

Eine Wärmepume erhöht zunächst die Baukosten. Damit sich die Investition auf lange Sicht amortisiert, gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten.

Zunächst sollte der Einbau einer Pumpe ein fester Bestandteil der Bauplanung sein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Hausbauer das Optimum aus der Anlage herausholen können. Der Blog bauen-einrichten.de listet hier weitere wertvolle Hinweise auf:

Die Erdsonden benötigen ausreichend Fläche, um effektiv arbeiten zu können. Bei der Planung muss daher auf eine ausreichende Tiefenbohrung geachtet werden. Doch damit nicht genug: Bauherren sollten immer auch überwachen, ob die vorgesehenen Bohrungen mit der benötigten Bohrtiefe auch tatsächlich vorgenommen wurden. Funktioniert der Primärkreislaufnicht gut genug, benötigt man einen zusätzlichen Elektro-Heizstab, dessen Betrieb schnell ins Geld gehen kann.

Neben der Bodentiefe ist auch bei der Auswahl des Bodenbelags Achtung geboten. Besonders wärmespeichernde Materialien sind Marmor, Granit oder Fliesen. Hierbei funktioniert die Wärmeübertragung einer Fußbodenheizung über den Estrich hin zum Boden am besten. Abzuraten ist dagegen von Laminat oder Parkett, besonders, wenn er “schwimmend verlegt” wurde. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Dämmung zwischen Estrich und Bodenbelag gelegt wird, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. Wer sich dennoch für einen Holzboden entscheidet, sollte bei der Verlegungsmethode zumindest darauf achten, dass wenig oder kein dämmendes Material verwendet wird. Teppichböden wiederum dienen als eine Alternative.

Wird statt den gewöhnlichen Heizkörpern eine Fußbodenheizung eingesetzt, kann dies die Energiekosten ebenfalls senken. Da die Vorlauftemperatur hier mit 30 Grad Celsius um 25-30 Grad niedriger ausfällt als bei normalen Heizkörpern, wird die Wärmepumpe geschont; der Stromverbrauch reduziert sich.

Wer an energiesparendem Bauen interessiert ist, muss schließlich auch bei der Dämmung des Hauses auf Qualität achten. Mithilfe der sogenannten u-Werte lässt sich feststellen, wie gut Decken, Fenster, Dächer und Wände isoliert sind und wo Verbesserungs- und damit Einsparungspotenzial vorliegt. Investieren Hausbesitzer in die Dämmung ihres Hauses, können sie auf günstige Kredite und Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hoffen.