24. Mai 2013
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Artikel mit ‘Nebenkosten’ getagged

Kosten beim Hauskauf

Dienstag, 08. Dezember 2009

Beim Kauf eines Grundstückes fallen für den Käufer folgende Kostenpositionen an.

  • Kaufpreis der Immobilie
  • Grunderwerbsteuer 3,5% des Kaufpreises
  • Notarkosten ca. 1-2 % des Kaufpreises
  • Grundbuchamt ca. 0,5% des Kaufpreises (meist in den Notarkosten enthalten)
  • Kosten für die Finanzierung (etwa 1-2% in Höhe der Darlehenssumme)
  • evtl. Maklergebühren von 3 - 6% zzgl. MwSt. auf den Kaufpreis (je nach Region unterschiedlich)
  • evtl. Zustimmung des Verwalters (ca. 200 €)
  • evtl. Erschließungsgebühren

Die Kaufnebenkosten sind je nach Fälligkeit zu bezahlen, ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung (Erhalt nach Zahlung der Grunderwerbsteuer an das Finanzamt) findet keine Kaufabwicklung bzw. Eintragung in das Grundbuch statt. Der Zeitpunkt der Kaufpreiszahlung und die Übergabe (”Übergang von Nutzen und Lasten”) der Immobilie wird mit dem Verkäufer im Kaufvertrag vereinbart.

Allgemeine Hinweise

Gemäß dem BGB ist das Gebäude wesentlicher Bestandteil des Grundstücks, der vereinbarte Kaufpreis ist häufig Ausgangspunkt um die Nebenkosten zu errechnen.

Notargebühren

Immobilienkaufverträge bedürfen für ihre Gültigkeit der notariellen Beurkundung, der Immobilienkauf “per Handschlag” ist nichtig. Für die Tätigkeit des Notars fallen Gebühren an, deren Höhe sich nach dem Kaufpreis bzw. dem Grundschuldbetrag richtet.

Nebenkosten im Griff halten - Strom beim Hausbau sparen

Samstag, 22. November 2008

Häuslebauer werden immer wieder von versteckten Kosten überrascht, die die Baukosten häufig in unvorhergesehene Höhen treiben. Deshalb ist es umso wichtiger, beim Hausbau sämtliche Ursachen für mögliche Kostenexplosionen zu identifizieren und nach Möglichkeit zu vermeiden.

Einer der Kostentreiber ist der Stromverbrauch während der Bauphase. Gerade für Bauvorhaben, die über die Wintermonate andauern, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Für zusätzliche Heizstrahler - ohnehin nicht gerade für ihre Energiesparsamkeit bekannt -  und Beleuchtung fallen schnell Mehrkosten von bis zu 400 Euro an.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, so früh wie möglich für eigenen Hausstrom zu sorgen, um so den Baustromkasten überflüssig zu machen. Das spart nicht nur dessen Miete, sondern wirkt sich auch auf den Strompreis aus, der im Vergleich zum Baustrom meist einige Cent billiger ist. Wenn sich damit auch nicht ganz auf den Einsatz von Bohrmaschinen, Elektroheizungen oder Schleifer verzichten lässt, so können damit doch unnötige Stromkosten verhindert werden.

Damit der Anschluss des Zählerkastens jedoch rechtzeitig geschieht, empfiehlt sich eine vorherige und frühzeitige Absprache mit dem Elektriker. In der Regel sind für ihn zwei bis vier Wochen Vorlaufszeit vor der Lieferung der Fenster nötig.