5. Februar 2012
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5 heiße Brennholztipps

Samstag, 05. September 2009

1.
Brennholz muss trocken sein

Nicht die Holzsorte ist entscheidend beim Brennholz, sondern die Trocknung! Wussten Sie, daß nasses, frisch geschlagenes Holz über nur halb soviel Brennwert wie lufttrockenes Holz verfügt? Das Brennholz sollte zwei Jahre gelagert sein. Erst dann weist es nur noch eine Restfeuchte von ungefähr 20 Prozent auf.

2.
Achten Sie dennoch auf die Holzsorte

Weichholz wie etwa Fichte verbrennt rasch mit großer Flamme, Hartholz hingegen verbrennt langsam mit großer Hitze. Ganz allgemein kann man sagen: Weichholz verfügt über einen niedrigeren Heizwert je Raummeter im Gegensatz zu Hartholz. Je größer die Holzoberfläche, umso besser verbrennt es. Aus diesem Grund sollte der Holzscheit einmal gespalten sein.

3.
Ist Brennholz-Ersatz zu empfehlen?

Holzbriketts beispielsweise aus dem Baumarkt sind aus Restholz verpresste Briketts und müssen nicht gelagert werden.

- Rindenbriketts werden aus Baumrinde gepresst und verfügen über einen noch höheren Heizwert als Hartholz.
- Braunkohlebriketts kann man zum Glut halten auch in einem Holzbrandofen verwenden. Zum reinen Heizen braucht jedoch Braun- oder Steinkohle (Eierkohlen), Verbrennungsluft von unten, welcher nur in einem Allesbrennereinsatz vorhanden ist.

4.
Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Ein offener Kamin oder Kachelofen stellt keinen Müllverbrennungsofen dar. Verbrannter Kunststoff beispieslweise setzt Dioxin frei und die in bedrucktem Papier enthaltene Druckfarbe beinhaltet Schwermetalle, welche nicht gesundheitsfördernd sind. Darüber hinaus sind diese Abgase extrem aggressiv und sind auf Dauer schädlich für die Ausmauerung, die Rauchgaswege sowie den Schornstein.

5.
Optimales Heizen

Holz verbrennt optimal bei Sauerstoffüberschuß, d. h. bei geöffnetem Luftschieber. Die Leistung eines Kachelofens kann also primär über die Brennholzmenge und nicht über den Luftschieber an der Feuerungstüre geregelt werden. Denn ein gedrosselter Abbrand bedeutet nur, daß der benötigte Sauerstoff fehlt, dass das Brennholz schlecht verbrennt und damit giftiges Kohlenmonoxid entsteht.

Nachdem das Brennholz zur Gänze abgebrannt ist (keine Flamme mehr sichtbar) sollte man den Luftschieber schließen, um die Glut zu halten. So wird das Auskühlen der gemauerten Züge verhindert und die erzeugte Wärme kann peu à peu an den Raum abgegeben werden.