18. Mai 2012
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Artikel mit ‘Schutz’ getagged

Baustellen sind kein Kinderspielplatz

Freitag, 30. Oktober 2009

Eine Baustelle ist für Kinder ein Eldorado. Große Baumaschinen, Bagger und viel Neues zu entdecken - Welcher kleine Nachwuchs-Häuslebauer könnte da widerstehen? Aber: Eine Baustelle ist kein Kinderspielplatz! Diese einfache Wahrheit mag zwar enttäuschte Kindergesichter hervorrufen, kann aber schlimme Unfälle verhindern.

Wie der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert, lauern die Gefahren nämlich überall: Nicht montierte Treppengeländer, unsichere Leitern, frei zugängliche Kabelleitungen - all das kann für kleine Kinder spannend sein und im Fiasko enden. Der Verband hat aus diesem Grund eine Broschüre mit dem Titel “Machen Sie Ihr Haus kindersicher” herausgegeben, die auf seiner Homepage kostenlos zur Verfügung steht.

Der Ratgeber erinnert zugleich daran, dass nicht nur die Baustelle eine Gefahrenstelle ist. Auch wenn das Haus fertig gebaut und bezogen ist, gibt es etliche Risiken für Kinder. Offene Treppen, ungeschützte Steckdosen oder chemische Reiniger - all das ist nicht für die Jüngsten bestimmt. Das Info-Heft des Verbandes beinhaltet deswegen verschiedene Checklisten, wie Familien ihre eigenen vier Wände sicher machen können.

Damit den Kleinen aber nicht sämtliche Freude genommen wird, gibt es auf den letzten Seiten des Ratgebers noch Tipps zum Bau eines Baumhauses. Auch hier gibt es einiges zu beachten - doch mit etwas Vorsicht wird das zuvor enttäuschte Kinderherzen wieder glücklich machen.

Sommer, Sonne, Sonnenschutz

Sonntag, 03. Mai 2009

Sie sehen hübsch aus, geben hell und können im Winter dazu beitragen, Heizkosten zu sparen: Verglasungen an Häusern und Häuserfronten werden immer beliebter. Doch - fast im wahrsten Sinne des Wortes - haben große Fensterflächen auch eine Schattenseite: Im Sommer können sie sehr schnell zur unangenehmen Überhitzung des gesamten Raums führen - und eine Klimaanlage notwendig machen.

Um einer Überhitzung vorzubeugen, sollten Hausbauer daher auf ein durchdachtes Sonnenschutzsystem zurückgreifen. Optimalerweise sind diese so gestaltet, dass in die Räume weiterhin genug Tageslicht eindringt, damit zusätzliche Beleuchtung nicht nötig wird. Erfüllt das System diese Voraussetzung nicht, ist davon eher abzuraten.

Ein Sonnenschutzsystem kann außen am Gebäude angebracht werden. So wird verhindert, dass (zu viel) Wärme ins Innere des Gebäudes dringt. Ist die Installation (etwa eine Markise oder eine Jalousie) innen angebracht, so kommt Wärme ins Gebäude, es wird aber vermieden, dass die Räume mit direkter Sonne überhitzt werden. Eine Mischlösung besteht in der Verwendung von speziellen Sonnenschutz-Fenstern, die zwischen den Glasscheiben einen speziellen Schutz gegen die Sonne integriert haben.

Grundsätzlich ist es ratsam, einen beweglichen Sonnenschutz zu wählen, da die Sonneneinstrahlung je nach Tageszeit aus unterschiedlichen Richtungen kommen bzw. unterschiedlich intensiv sein kann. Darüber hinaus ist auch auf die Funktion des Raums zu achten, der vor einer intensiven Bestrahlung geschützt werden soll. Handelt es sich beispielsweise um das Fernsehzimmer, ist es wichtig, einen besonders starken Sonnenschutz zu haben.