18. Mai 2012
  www.bauen-einrichten.de  
  Startseite | Private Bauausschreibungen | Gewinnspiele | Messen | Firmensuche | b&e.tv | News | Blog  
 

Artikel mit ‘Sonne’ getagged

Sparen mit dem Sonnenhaus

Sonntag, 24. Mai 2009

Die Statistik spricht für sich: Über 150.000 Häuslebauer haben im vergangenen Jahr Anträge zur Förderung von Erneuerbare-Energie-Anlagen gestellt. Energie aus Erdwärme, Sonne oder Holz liegt also voll im Trend - ebenso wie eine gute Wärmedämmung oder ökologische Baustoffe.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich zurzeit Sonnenhäuser. Sie gewinnen durch einen Holzofen sowie Sonnenkollektoren Wärme; der Strom kommt von auf dem Dach installierten Solarmodulen. Entscheidend für die Verbraucher ist, dass sie so unabhängig von Erdgas oder -öl - und damit auch von den ständigen Preisschwankungen - sind. Ein Großteil des Jahres benötigt das Sonnenhaus ohnehin kaum weitere Wärmezufuhr, da es sich von selbst heizt. Langfristig werden so die Energiekosten gesenkt.

Bauherren, die ebenfalls über den Bau eines Sonnenhauses nachdenken, sollten sich im Vorfeld allerdings gut beraten. So muss vorab geklärt werden, wie der Solartank, der die Energie über einen längeren Zeitraum speichern kann, in die Architektur des Hauses integriert werden soll. Während manche Häuslebauer darauf bestehen, dass der Tank möglichst kaum auffällt, stören sich andere nicht an einer prominenteren Rolle des Tanks.

Obwohl die Sonne bis zu drei Viertel der benötigten Energie im Haus liefert, ist ein Holzofen unverzichtbar. Dieser wird in langen Wintern oder bei mehrtägiger Abwesenheit von Sonne aktiviert. Um den Bedarf an Wärme zusätzlich zu reduzieren, sollte das Haus nach Süden ausgerichtet sein, damit es die volle “Ladung Sonne” abbekommt. Damit die Wärme im Haus bleibt, verfügt ein Sonnenhaus über eine gedämmte Gebäudehülle und Fenster, die dreifach verglast sind.

Zwar liegen die Kosten für ein Sonnenhaus zunächst um 20-30 Prozent über denen eines “normalen” Hauses, doch für das umweltbewusste Bauen gibt es die Förderung vom Staat. Zinsgünstige Darlehen und Förderungen für Kollektorenflächen können bei der KfW beantragt werden. In die Rechnung einbezogen werden sollte darüber hinaus noch etwas anderes: Steigen die Preise für Öl und Gas weiter wie bisher, haben sich die Zusatzkosten schon bald amortisiert.

Sommer, Sonne, Sonnenschutz

Sonntag, 03. Mai 2009

Sie sehen hübsch aus, geben hell und können im Winter dazu beitragen, Heizkosten zu sparen: Verglasungen an Häusern und Häuserfronten werden immer beliebter. Doch - fast im wahrsten Sinne des Wortes - haben große Fensterflächen auch eine Schattenseite: Im Sommer können sie sehr schnell zur unangenehmen Überhitzung des gesamten Raums führen - und eine Klimaanlage notwendig machen.

Um einer Überhitzung vorzubeugen, sollten Hausbauer daher auf ein durchdachtes Sonnenschutzsystem zurückgreifen. Optimalerweise sind diese so gestaltet, dass in die Räume weiterhin genug Tageslicht eindringt, damit zusätzliche Beleuchtung nicht nötig wird. Erfüllt das System diese Voraussetzung nicht, ist davon eher abzuraten.

Ein Sonnenschutzsystem kann außen am Gebäude angebracht werden. So wird verhindert, dass (zu viel) Wärme ins Innere des Gebäudes dringt. Ist die Installation (etwa eine Markise oder eine Jalousie) innen angebracht, so kommt Wärme ins Gebäude, es wird aber vermieden, dass die Räume mit direkter Sonne überhitzt werden. Eine Mischlösung besteht in der Verwendung von speziellen Sonnenschutz-Fenstern, die zwischen den Glasscheiben einen speziellen Schutz gegen die Sonne integriert haben.

Grundsätzlich ist es ratsam, einen beweglichen Sonnenschutz zu wählen, da die Sonneneinstrahlung je nach Tageszeit aus unterschiedlichen Richtungen kommen bzw. unterschiedlich intensiv sein kann. Darüber hinaus ist auch auf die Funktion des Raums zu achten, der vor einer intensiven Bestrahlung geschützt werden soll. Handelt es sich beispielsweise um das Fernsehzimmer, ist es wichtig, einen besonders starken Sonnenschutz zu haben.