Eine Wärmepume erhöht zunächst die Baukosten. Damit sich die Investition auf lange Sicht amortisiert, gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten.
Zunächst sollte der Einbau einer Pumpe ein fester Bestandteil der Bauplanung sein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Hausbauer das Optimum aus der Anlage herausholen können. Der Blog bauen-einrichten.de listet hier weitere wertvolle Hinweise auf:
Die Erdsonden benötigen ausreichend Fläche, um effektiv arbeiten zu können. Bei der Planung muss daher auf eine ausreichende Tiefenbohrung geachtet werden. Doch damit nicht genug: Bauherren sollten immer auch überwachen, ob die vorgesehenen Bohrungen mit der benötigten Bohrtiefe auch tatsächlich vorgenommen wurden. Funktioniert der Primärkreislaufnicht gut genug, benötigt man einen zusätzlichen Elektro-Heizstab, dessen Betrieb schnell ins Geld gehen kann.
Neben der Bodentiefe ist auch bei der Auswahl des Bodenbelags Achtung geboten. Besonders wärmespeichernde Materialien sind Marmor, Granit oder Fliesen. Hierbei funktioniert die Wärmeübertragung einer Fußbodenheizung über den Estrich hin zum Boden am besten. Abzuraten ist dagegen von Laminat oder Parkett, besonders, wenn er “schwimmend verlegt” wurde. Das bedeutet, dass eine zusätzliche Dämmung zwischen Estrich und Bodenbelag gelegt wird, wodurch die Wärmeübertragung behindert wird. Wer sich dennoch für einen Holzboden entscheidet, sollte bei der Verlegungsmethode zumindest darauf achten, dass wenig oder kein dämmendes Material verwendet wird. Teppichböden wiederum dienen als eine Alternative.
Wird statt den gewöhnlichen Heizkörpern eine Fußbodenheizung eingesetzt, kann dies die Energiekosten ebenfalls senken. Da die Vorlauftemperatur hier mit 30 Grad Celsius um 25-30 Grad niedriger ausfällt als bei normalen Heizkörpern, wird die Wärmepumpe geschont; der Stromverbrauch reduziert sich.
Wer an energiesparendem Bauen interessiert ist, muss schließlich auch bei der Dämmung des Hauses auf Qualität achten. Mithilfe der sogenannten u-Werte lässt sich feststellen, wie gut Decken, Fenster, Dächer und Wände isoliert sind und wo Verbesserungs- und damit Einsparungspotenzial vorliegt. Investieren Hausbesitzer in die Dämmung ihres Hauses, können sie auf günstige Kredite und Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hoffen.